Während ich Bilder von Hildegard Fath zusammensuche - Ich arbeite an einer Art Collage für das Black International Cinema über "Casablanca's final ending " eine kleinere Textsammlung, das "Afrikanische Kapitel", nicht wissend, ob sie dies nehmen werden, es ist noch sehr chaotisch
hefte halte ich Bilder von Hildegard Fath neben denen der 761 first Afroamerican Panzerdivision und frage mich, was sinnvoller ist:
Hildegard Fath und Rudolf Hess standing trial at Nuremberg
der Internationale Militärgerichtshof oder aber der eindrucksvolle Morgan Freeman neben denen der kämpfenden Soldaten, die für mich und die Erzählungen meiner Familie so wichtig sind
und das was nicht gesagt ist...für das ich so wenig Bilder habe.
Die Aufnahmen von Hess in Nurnberg und die Youtubeaufnahmen, auf denen die altgewordene Hildgard Fath zu Nürnberg befragt erzählt, was nun wie es gewesen war, zu ihrer Situation bei Hess oder zu ihrer Mitarbeit bei den Vorbereitungen von Rudolf Hess zu einem Schottlandflug - machen es mir leichter, Zuordnungen zu erstellen - jeder weiss sofort, worums geht:
Hildegard Fath In Nurnberg standing trial ist auf der anderen Seite auch etwas, das mich (und es ist schwierig zu sagen, zu benennen) mit einer Genugtuung erfüllt - denn es ist ein Moment des bekennen müssens Zugeben müssen Konfrontiert werde müssen, und es hilft mir, mit einem präzise ausgesprochenen aber vielleicht dennoch ambivalenten Urteil klarzukommen.
Nebenbei habe ich hier in Freiburg schon andere Fälle erlebt. Leute, die über Monate bei mir an Geschichtsrekonstruktionen arbeiteten bis schliesslich nach vielen Stockungen und Schweigenprobesitzungen schlussendlich erzählt wurde, dass der Großvater oder der Onkel amerikanische POW erschossen hätten oder gehängt. Von beiden einer wurde dafür verurteilt und seinerseits gehängt - und diese Lücke riss sich noch 80 Jahre später in den Probentext, der damit abrupt zu Ende kam.
Es gibt andere Leute in meiner Familie, die NICHT In Nürnberg aussagen mussten oder eine Anklage entgegennehmen - darunter, aus der Familie mütterlicherseits Hans Keim, Personalabteilung bei Siemens Stuttgart - ((ebenso mit Verbindungen zu Schweden)), der, wie ich vermute, zu Siemens hätte befragt werden müssen und hier besonders zu dem für Siemens errichteten KZ Lager, für das ganz besonders einer aus der Personalabteilung zuständig gewesen sein muss. Dr Hans Keim war leider verhindert, er starb 1946 meines Wissens an schwachem Herzen oder aber weil er wahnsinnig rauchte, und seit 1942 in erheblich schlechter psychischer Verfassung war, vielleicht weil er sich mit Dingen beschäftigte, die ihn dazu brachten, Essen Kleider aus dem Haus zu schmuggeln oder, wenn es nicht geschmuggelt war sich aus übler Laune gleich selbst irgendwo einzuschliessen.
Womit man sich fragen könnte was nun Anlaß, Auslöser und finaler Akt für den Tod und Redebeitrag von Dr Hans Keim, Neffe von Hans Hertlein gewesen ist. Und was diese definitiven Momente mit Jugements und Gerichtshöfen zu tun haben. Ich finde das sehr bedauerlich, dass er nicht dazu kam oder genauer, dass er drum rumkam - denn wenn er hätte aussagen müssen oder können, dann - logische Bedingung - meine ich, aber keine hinreichende - hätte es Informationen unter anderem zu Sarah Zucker geben können, die das KZ überlebt hat, während der Rest ihrer Familie eben - nicht.
Sie verstehen vielleicht, dass meine Einstellung zu den Tribunalen von Nürnberg vielschichtig sind, ambivalent weniger und ich finde sie wichtig wie die Nachfolgeorganisationen und das humanitäre Völkerrecht, die sich aus den Nürnberger Tribunalen entwickelt haben. Ich bin damit nicht allein, auch Wolfgang Ritzel hatte darauf gehofft, Otto Risse zur juristischen Verantwortung zu bringen - zu ziehen muss man sagen, aber kommt man da nicht hin , ich sags wies ist, hatt ja keinen Sinn, drum rumzureden - aber auch hier verstarb einer 1942 – und das Hoffen hatte allein nicht geholfen. WR wiederum hat nicht geholfen, Dr. Hans Globke dorthin zu bekommen, aber er hat wenigstens mit Gustav Regler abendelang darüber diskutiert. Und auch das..könnte man noch anders betrachten.
Nun ist aber die Vorläufergeschichte zu den Internationalen Gerichtshöfen wie die Fragen nach Internationalen Hilfsprogrammen etwas, das sich durch meine UNGESAGTE Geschichte zieht, die zu rekonstruieren ich solange brauche dass Freiburg Tonstudios und Nigerianische Filmregisseure die das in 3 Monate oder 3 Jahren LÄNGST abgewickelt hätten und daher auf meine Anfragen nur noch mit Verachtung antworten. Unprofessionell zutiefst unprofessionell mein denken, mein Schreiben, kein Verlag keine Presse, kein Preisausschreiben, das mich rettet. , nicht. Ich weiss.
Das Problem ist aber gerade in meinem Fall Quäkervorgeschichte, Henri Duannt und seine sehr merkwürdige Altersversorgung in Heiden Unweit Trogen unweit Appenzell - aus Appenzell stammt meine Großmutter, das ist die mit den Büchern mit der Vorliebe für Stanislas Lem, für V2- Ingenieure und Wlassow Leutnants, mit Interesse an Syrien Kairo und Casablanca das ist die Verbindung zur Basler Nachrichten und blablabla
you don’t care
weil wir dann über anders reden würden Internationales Rotes Kreuz Europapläne und Stühle. Bratislawas' Stühle und furniture for leisure Freizeitindustrie. Dazwischen sitze ich.
Zwischen den Stühlen, denn ich habe gesternabend // heute morgen CNN geschaut und Jüdische Allgemeine gelesen (das tue ich manchmal, Jüdische Allgemeine lesen, vorallem Freitagabends samstagsmorgens, woanders kann ich nicht hin) und ich muß jetzt aufpassen, dass ich nicht ein bisschen ausfallend werde. denn seit vielen Jahren und in Umständen, in denen mir nicht danach ist, ich werde gleich erzählen, warum, das Wissen anderer Über Völkermord anhören. In diesem Moment - an den ich hier denke, das Wissen von Leuten aus dem Kongo, die sehr genau wissen, was Völkermord ist. Und die nun mich damit konfrontieren. Wäre ich auch im Moment dabei, ein Kind zu verlieren. Ein Kind zu verlieren im 5. 6. Monat, ist ein – schwerer Moment - dieses Gefühl zwischen d en Stühlen zu sitzen – trifft es vielleicht ganz gut, dieser Moment an dem ich versuche // Man versucht, etwas zu tragen, das Zukunft hat haben kann, aber es entgleitet in meinem fall, der Moment, der Auslöser an dem etwas umkippt, nicht, wie bei Dr Hans Keim, hier meine Fähigkeit zu tragen Auszuhalten getroffen von einer Absage eines deutschen oder schweizer Theaters doesn’t matter in diesem Moment, nicht. Aber auch in diesem Moment hilft es ja nicht, der Holocaust hat stattgefunden, und ich muss Antworten darauf finden. Es ist ein Moment an dem ich ernsthafte Antworten finden muss.
Völkermord und wenn die Frau, die neben mir sitze und mir nicht helfen kann, mit diesem schweren hartem schmerzlichen Blick, weil sie eine riesige klaffende Wunde auf dem Rücken trägt, und zwischen den Beinen, eine, die nicht heilen will und die mir dennoch versucht zu sagen, was ich tun kann, damit es weniger wehtut und von der ich weiß, dass sie nicht weiß, was in diesem Moment mit beiden kleinen Kindern geschieht, denn diese beiden sind tausende von Meilen weit weg. Wer gibt hier wem eine Antwort ?
Unter den Büchern auf meinem Schreibtisch, der die wenigen Jahre zwischen 1909 – 1919 oder aber 1924 – 1933 mit heranzieht, um zu verstehen, was in Afrika 1933 oder in Frankreich Belgien 1933 oder aber in NS Deutschland dazu gehört, zum Pazifismus, zum Suchen nach einer nationalen Würde, auch eine gewisse Faszination für Gandhi, eine Offenheiti für Black education-Fragen in Südafrika nach Ruanda und meine Fragesteller, die mit reden und in mein Gesicht mit diesem forschenden Blick
untersuchen, nicht ganz unähnlich wie der Blick meines Großvaters, als ich das Buch „Die 39 Stufen“ in seinem Haus entdeckte, dieser ganz merkwürdige Blick eines deutschen Philosophen, der mal Soldat der Wehrmacht, nur Soldat nicht Offizier, nicht mal Unteroffizier, weil er zu dumm war...
mit Ruanda mit Südafrika mich beschäftigen ich bin sehr zufrieden mit der Wahl d es Nobelkomittees. Nicht weil ich meine, dass Militärtribunael Gerecht sind noch weil ich meine, dass Gerechtgkeit ein fait accompli ist.
Aber ich muß gestehen, ich habe Verachtung übrig für Leute, die glauben, sie stünden über der Notwendigkeit, Fragen zu beantworten. Die zu arrogant sind, um ihr Gerichtssystem Fragen beantworten zu lassen. Gerecht zu sein, würde unter anderem bedeuten, den Vorwürfen dieser Anklägerin oder Richterin zuzuhören.
Aber ich argumentiere schon wieder antisemitisch, weil ich eine Kritikerin von ...unterstütze. Mit geht diese Heydrich Philosophie des Verdächtigens so auf die Nerven. Dann benennen wir es doch auch so, wie das System wonach es ausgesucht wurde und von dem es herkommt.
By the way, ich denke, das Heydrich sehr verdient zu Tode kam. Aber ihn vor Gericht stehen zu sehen, wäre ebenso wichtig gewesen. Ich denke nicht, dass wir schon unter dem Gesetz des reaktivierten Machtfacshismus leben. Aber ich denke, dass totalitäre Strukturen und diktatorische Machtbestrebungen dieses Nochdemokratische System untergraben.
Noch sind wir frei genug, andere Argumente zu präsentieren. Gegenargumente. Vielleicht so blöde Argumente wie meine. Verharmlosende, Denn alles was ich sagen kann, relativiert – relativiert den Hass die Schuld die Niemalsmögliche Vergebung. Mein Problem ist, dass ich trotzdem argumentieren muss. Eine andere Wahl habe ich nicht.
Aber die Institution eines Internationalen Gerichtshofes zu sabotieren, macht mich wütend. Weil etwas in mir, etwas, das aus meiner Vergangenheit kommt, weiss, wie schwer es ist, diesen Gerichten standzuhalten, ja überhaupt sich bloss vorzustellen das sie jemals existieren würden… ich glaube, dass diese Vorstellung für Leute wie Carl Theil, oder Hugo Schmidt Otto Salomon oder Karl Barth wichtig war ...dass man deise Leute für Antisemiten halten kann, hat nichts mit mir zu tun. Dass hat mit Ihren Theologischen Annahmen zu tun.
Diese Schwere schwer erkämpfte mühsam akzeptierte - das hätte ich gern berücksichtigt. Und nicht dieser Feige Hass, sorry...I know to whom I am talking - der sich bemüht, die Institution zu demontieren. Oh, meine Wut mag darin liegen – und sie ist Wut , ich gebe es zu, blinde persönliche Wut – über diese Arroganz, die ich nur zu gut kenne, denn ich weiss zu gut dass, mir gegenüber gern das Gericht eingesetzt wird. Ich muss mir das oft genug anhören. Dass man mich vor Gericht stellen wird..das man mich fertigmachen wird. Mir gegenüber müssen es die Töchter oder Söhne des GROSSRabbiners von Paris sein, die die Anklage führen Drunter tun sie es nicht.
Dis donc. Das ist keine parteiische Vorstellung von Justiz, nicht, denn ich habe sicherlich noch ein paar kleinere Argumente gegen den Grossrabbiner von Paris in meiner Hosentasche.
Tja, denn der Umkehrschluss ist ja, dass selbst jemand wie ich etwas zu theologischen Fragen beizusteuern haben KANN….Es würde sonst bedeuten, dass der arme Ober Rabbiner etwas würde anspucken müssen, das ausserhalb seiner Reichweite steht oder liegt. Und das wirft wiederum das Problem auf, dass Vergebung nichts ist, das nur unter gerechten Leuten stattfindet. Dass ein Tag, wie der 21 September 2026 eben nicht nur ein Tag ist, an dem Juden Juden um Vergebung bitten.
Oh,
ich kann das Feuer spüren, und ich kann spüren, dass hier ein Hauch von Aussatz liegt, ... aber, das hat mit Texten von Anna Freud zu tun, den Hampstead Nurseries.. das ist eines der Bücher, die ich las, als mein Großvater noch lebte, und das mir so wichtig erschien, wie Walter Rathenau
but you don't care
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