Moritz LÖWI, Edmund HUSSERL und der UNterschied von Wesentlichem und Gleichgültigem".
Auszug aus dem Zweiten Kapitel, zu Moritz Löwi, Siegfried Marck, Gustav Regler und ihren Beziehungen, ihrem support, den Fragen und Antworten im Umgang mit Wolfgang Ritzel
nebst einigen Überleitungen zu einer Auseinandersetzung zwischen Franz Rosenzweig, Martin Buber, Carl Theil einerseits
und Walter Benjamin, Gerschom Scholem andererseits
Unter Zuhilfenahme einiger Briefe und Besprechungen der Bergzaberner Edith Stein, Hedwig Conrad Martius, Jean Hering und Erich Przywara.
Buchprojekt : Das Nichts, der dritte Versuch
Die Vorstufen
"Heideggers Schweigen und Wolfgang Ritzels Antwort darauf"
wurden im Zeitraum 2020 bis 2022 so systematisch zerstört, daß der Grafiker
entnervt die Arbeit aufgab,
und die Neufassung "Das Nichts der Offenbarung" -
bereits im Sommer 2024 als in Vorbereitungs stehend angekündigt, wurde bis Juli
2025 derart verunstaltet, daß der selfpublisher Platform Booksondemand zweimal
die Publikation zurückzog, allerdings nicht ohne wenigstens eine kleine Anzahl von
Belegexemplaren dieser Art von "digital violence" ausgeliefert zu haben.
In seiner Monographie " Philosophie und Pädagogik im 20.Jahrhundert" führt Wolfgang Ritzel Moritz Löwi einerseits mit dem Verweis auf Richard Hönigswald und Edmund Husserl andererseits ein.
Wie bereits H. Breil hingewiesen hat, spielt dabei das "Niveau" der pädagogischen, erkenntnistheoretischen, idealistischen oder transzendentalphilosophischen Debatte, eine Rolle, besonders das Thema der "Niveaulosigkeit".
So sein Hinweis, daß dem Hönigswaldschüler Löwi, der dessen Breslauer Lehrstuhl nach dem Wechsel Hönigswalds nach München übernimmt, Hönigswaldschen Grund-begriffe nicht nur ausgezeichnet präsent und begrifflich positiv besprochen werden,
" Hönigswald und in seiner Nachfolge Cramer vollziehen in einer Theorie des konkreten Subjekts eine Synthese der Gedanken Leibniz und Kants..." sondern dass sie in Löwis eigenem Gebrauch "ohne monadologische Prämissen verständlich sind".
Wolfgang Ritzel führt dann weiterhin aus, dass "es damit zusammenhängen (mag), dass er (Löwi) zu einzelnen Themen in einer Weise beiträgt, die dem Hönigswaldkenner niveaulos anmutet - aber das Argumentationsniveau entspricht dem, was von der Pädagogik der Zeit gehalten wurde."
Darin versteckt sich ein weiterer grösserer Zusammenhang nicht unähnlich der Kritik, die Wolfgang Ritzel, beiläufig, kaum merklich andererseits an Hönigswald übt
und die sein Schüler (diesmal Wolfgang Ritzels Schüler und späterer Kollege :E.Hufnagel) dergestalt zu Hönigswald formuliert. Erwin Hufnagel baut diesen Zusammenhang viel stärker als meine winzige Rekonstruktion hier erkennen lassen will, dessen GROSSER Torbogen in wahre Pädagogik münden sollte.
Die Pädagogik wird zur Brücke zwischen der Welt der Prinzipien und geschichtlich-situativer Faktizität, sie ist philosophische Theorie einer letztlich nicht antizipierbaren Handlungspraxis.. .Prinzipientheorie und Logik der Situation werden nicht gegeneinander ausgespielt, sondern ineinander verschränkt.
In der Pädagogik ...... müssen antagonistische Ansprüchlichkeiten versöhnt werden: die
inkommensurable Eigentümlichkeit des Ichs, der anderen und der Situation nebst allen
Implikaten muss sich mit der Ansprüchlichkeit des Prinzips verbinden.
Die pädagogische Wirklichkeit erscheint als Koinzidenzphänomen wissenschaftlicher
(theoretischer) und außerwissenschaftlicher Momente; in ihr spiegeln sich die Differenzen und Bezüglichkeiten des Kulturbegriffs...
Der Begriff der Pädagogik und der Begriff der Kultur sind perspektivische Abschattungen eines Gedankens, sie setzen sich wechselseitig voraus...
Das Problem ist, meine ich, NR, das sich in dieser flüssigen Wiedergabe die lebensweltlichen Brüche nicht zu sehen sind, deren ich bedarf, um Ausdrucksgemeinschaft 1933 lebendig zu machen - und somit wieder didaktisch pädagogisch für den Leser aufzubrechen.
Ich werde mehrfach noch auf meine sicher dämlichen Versuche zu sprechen kommen,
Geschichtsinterpretation aus ihrer Selbstverständlichkeit herauszuprügeln
Die faktische Progression in der Menschheitsgeschichte und in der Individualgeschichte. bedarf des Rekurses auf die transfaktische Welt der Prinzipien gerade weil die Pädagogik als Abschattung des Kulturgedankens dessen Komplexion in sich trägt, gerät sie in Gefahr, als mißlungene, zum Scheitern verurteilte.......
Bref ...Menscheitsgeschichte, die sich zu der u Kenntnis Löwis anders verhält.
W.Ritzel nochmals:
"Die Vorläufigkeitd es Beitrags (von Löwi und der kritik Löwis durch Hönigswaldkenner - meine Intrapolation- NR) stellt sich, sobald Löwi die höhere Argumentationsebene betritt, um den ersten unbefriedigenden Versuch zu berichtigen."
WRitzel „Hönigswald wurde durch ein philosophisches Motiv auf das Problem der Pädagogik geführt. Löwi ging von vornherein auf deren Grundlegung und Entwurf aus, wohl wissend, dass er in dieser Absicht die - natürlich wissenschaftliche - Philosophie nötig hatte. Und während jener sich die Erhärtung seiner Einsichten erforderlichen Kenntnisse der pädagogischen Literatur erst erwerben musste, konnte der mit denselben wohlvertraute Löwi aus dem Vollen schöpfen, um
seine Denkergebnisse zu belegen.Auch Einzelheiten bestätigen seine Selbständigkeit gegenüber Hönigswald - bei aller Nähe im Grundsätzlichen. Seine Definition des Anschauungsunterrichts …
Breil konstatiert: „Während die transzendentalphilosophische Pädagogik-Grundlegung Hönigswalds in Hufnagel einen ihrer wichtigsten Vertreter gefunden hat, findet - von Ritzel abgesehen - eine Würdigung der Pädagogikkonzeption Löwis erst in den letzten Jahren statt,
zunächst in Abgrenzung zu Hönigswald.
Vielleicht sollte ich hinzufügen, dass Erwin Hufnagel selbst Schüler von Wolfgang Ritzel gewesen ist, Überlieferung, Weitergabe, Übermittlung mit im Herzen der Beschäftigung mit dem Philosophen Löwi stehen, auch wenn Überlieferung in einer zeitgeschichtlichen Darstellung d es Philosophen Löwi zuerst seinen Ausschluss durch den Ns darzustellen hat, bevor eine Beschäftigung mit Schülern oder Studenten, eine Weiterentwicklung beschrieben werden kann
W.Ritzels Darstellung von Löwi in seinem Buch, der Moritz Löwi als Hönigswald Schüler, meine Wiederholung, ( gerne auch, ganz pejorativ, ums besonders dämlich zu machen) einführte zusammen mit Wolfgang Cramer: „Cramer hat seine „Grundlegung einer Theorie des Geistes“ dem Andenken Löwis gewidmet, dem er „den ersten Einblick in das ungeheure Problem der Subjektivität“ verdanke, der aber „nicht eine Spur seines Wirkens“ hinterlassen habe“. Eine Spur, so WRitzel, „hat sich doch erhalten in Gestalt von Löwis Grundbegriffen, eine der letzten Publikationen eines jüdischen Autors nach dem Winter 1932/33, damals freilich nicht beachtet“.
Die von WR verwendeten Begriffe „Beachtung“ und „Nichtbeachtung“ geben bereits, ohneexplizit die Aufmerksamkeit darauf zu lenken, einen Hinweis, ein erstes Indiz auf die späteren
bewunderten „Kabinettstückchen literarischen Verweisung“
em Zusammenhang mit Husserl und der Hönigswaldschen Notes / Observation of
comprehending
R.Breil zu Löwis weiteren Engagement„ Offensichtlich versuchte Löwi eine Grundlegung der Pädagogik ohne direkte Bezugnahme auf Hönigswalds Monadologie. So weist Ritzel auf Löwis gründliche Kenntnis von Cassirers Philosophie der symbolischen Formen hin, auf die sich Löwis Verwendung des Zeichen-und Symbolbegriffs beziehe.“....“im Rückgriff auf Individuum und Gemeinschaft“ - was Breil in Bezug auf die theoretische Begründung der Reformpädagogik als einen neuen Ansatz bezeichnet , hier durch den Referenzzrahmen „Überlieferung“ gebrochen werden- gegenläufig
In den von Löwi angegebenen von Breil referierten Referenzen fällt der Name „Baur“, von dem W Ritzel schrieb, dass sich in dessen Handapparat ein Exemplar erhalten habe und von dessen Existenz ( Baur wie Buch Löwis) sich ein Hinweis …… im Briefwechsel Hönigswald - Lohmann ……. eine Spur am Starnberger See findet, Brief vom 19.9.1934
welcher Hinweis wieder enggeführt, systemtheoretisch - auch hier erlaubt eine Präzisierung von WRitzel , auf die Breil zurückgreift: „Löwis Antwort ergibt sich auf Grund der Unterscheidung von „nur zwei Möglichkeiten“, welche die Erkenntnistheorie kenne. „ entweder die Dinge bestimmen sich als Gemeingut, in diesem Fall werden sie durch das Urteil der Gemeinschaft definiert, oder aber die Dinge werden in ihren gesetzmäßigen Beziehungen genommen, die in der Wissenschaft zur Darstellung gelangen“ Was als Kenntnis (statt als wissenschaftliche Erkenntnis) zu lehren ist, wird durch dieGemeinschaft
bestimmt, die „Bildungsgemeinschaft“......
Die Gemeinschaft, die - nicht ohne „ mit der Zeit ihre Vorstellung von den Dingen“ zu ändern - irgendetwas für wertvoll und der Überlieferung für würdig erachtet, muß in der von Husserl sogenannten „Lebenswelt“ angesiedelt werden.
Mein Erinnerungsweg, NR, an WR und seine Cassirer Empfehlung als Rekonstruktionsstütze
einer Zeitlichkeit Geschichtlichkeit - zerstiebt in der Brüchigkeit meiner Arbeit -
denn die Zensur zersplittert auch den Hinweis auf den inneren Zusammenhang zwischen
Cassirer und Hönigswald ,...
"Andererseits war er (Löwi) auch mit den Gedankengängen Husserls vertraut, die erst nach seinen eigenen "Grundbegriffen" unter dem Titel "Die Krisis der europäischen Wissenschaften und die transzendentale Philosophie" veröffentlicht worden sind (s.19)
Was es nun genauer mit Edmund Husserl auf sich hat, erfährt man bei Wolfgang Ritzel auf ebenjender seite 19 - die jedoch ihrerseits merkwürdig anmutet.
"Dieses Interesse", so führt Wolfgang Ritzel aus, ( Und zwar das Interesse an der Innenschau des Zählerlebnisses- NR) bestätigt die Funktion der Intentionalität, die Unterscheidung des Wesentlichen vom Gleichgültigen".
Bedauerlicherweise wäre nun MEIN Interesse, das von Nataly Ritzel gewesen, das wenige an mathetischem Zusammenhang eiens Zählerlebnisses in en Arbeiten von Moritz Löwi und Käthe Stern, ihres Sohnes Fritz Stern, des Historikers gewesen, der Näheres zu Käthe Sterns Montessori-Unterricht berichtete - sowie in einer Überleitung zu Chaim Müntz -
und hier wieder in Gespräche zwischen Carl Theil und Martin Buber einzumünden, genauer in Gespräche zwischen Franz Rosenzweig und Martin Buber über das, was Wesentlich ist und das was als Gleichgültig zu betrachten - oder zu vernichten ist.
Ob „Wesentliches „ oder „Gleichgültiges“ die korrekte Umschreibung eines der Wahrnehmung und ihrer Rekonstruktion entlehnte Verschiebung von Perzeptivem / REALEM und Transzendentem REALEM Begrifflichkeiten
oder bloss In den Hintergrund zu drängend, aber mächtig weiter wirksam: Sozusagen eine Assoziationsübertragung, deren argumentative semantische Bedeutung als Bedeutungs- GENESE in eine andere Ebene transferiert behaupte ich NR, zu finden
kann ich leider weder mit Franz Rosenzweig
Noch mit einer erbitterten Debatte zwischen Walter Benjamin und Gerschom Scholem über Benjamins Gebrauch der materialistischen Dialektik
noch auch mit Maurice Halbwachs noch Aleida Assmann:
Spezifizierung zu "Erinnerungsort" und "kollektivers Gedächtnis"
über Maurice Halbwachs s46
der soziale Rahmen, in der jeder Mensch eingebunden ist...die individuelle
Erinnerung stark beeinflußt
"Der soziale Rahmen greift weit vordem Erinnern, schon beim kognitiven Erleben des
Individuums. Bereits das Wahrnehmen von Ereignissen, so Halbwachs, geschehe in
einem sozialen Kontext, der zwischen Wichtigen und Unwichtigen unterscheide. Ohne
Wahrnehmung könne es keine Erinnerung geben....Entscheidend für das Erinnern ist die Bedeutsamkeit für den
Einzelnen, die sich wiederum nur dann einstellt, wenn die Erinnerung von der
Umwelt, dem Kollektiv, als bedeutsam widergespiegelt bzw bestätigt wird"
Das heisst allerdings nicht, dass Gruppen oder Kollektive damit ein Gedächtnis haben
können...
in . Maurice Halbwachs, Das kollektive Gedächtnis Frankfurt 1985 s364..
Assmann modifiziert von "kommunikativem" zu "kollektivem Gedächtnis" -
Leider das Stichwort für heftigste Computerabstürze Systemcrash au pluriel oder Schreibprogrammbeendigungen sei es über pages, Indesign Word, Libre Offiche oder Affinity, pour nommer que ceux.
Da jedoch Cassirer und die Davoser Debatte, zumindets als unangesprochenes Gebirgsmassiv hier aufgerichtet, den Weg des Verständnisses zu Moritz LÖwi und dem inneren Gespräch zwischen Wolfgang Ritzel und seiner Enkelin versperrt
Hier also die BZ, badische Zeitung, in der Heidegger
Verräter und fast gelesen unbekannt sozusagen (k)einen Nachruf verdient.
Bunkernacht dokumentiert die Recherche der Familien Ritzel und Fath zu Martin Heidegger, Rudolf Hess, Martin Buber, Edmund Husserl
Montag, 25. Mai 2026
Moritz Löwi
Samstag, 23. Mai 2026
Rückfrage an MARTIN WALTER
betreffend der angeblich, bzw von Ihnen so suggerierten, hypostasierten GESTOHLENEN Dokumenten aus Kants OPUS POSTHUMUM - welche der NS affizierte Lehmann dem offenbar noch mehr NS affizierten Wolfgang Ritzel zur Verfügung stellte:
genauer gesagt, was wurde aus den Belegen - damit ich gegebenenfalls widersprechen kann und nicht auf POP-UPS zur ästhetischen WIDERLICHKEIT udn sozialen Obszönität in meinem academia. Account warten muss ?
Hrönir Sara Zucker
Einer meienr HRÖNIR:
Ich hatte das Bild der Sara Zucker, mit Margarethe Keim auf dem Arm bereits gepostet.
Donnerstag, 21. Mai 2026
Im Vorzimmer der Macht. Beginn des letzten Kapitels des "Nichts der Offenbarung", 2025, Neuedition in Vorbereitung
Kapitel 7. Hildegard Fath und ihr Arbeitsplatz im Braunen Haus.
Der Informationsfluss, das Stocken, die Zensur und Siegfried Otto Fath als wissenschaftlicher Sachbearbeiter, der leider noch keinen Fuß in die Tür bekommt.
Das Braune Haus im Hinblick auf eine verkürzte Perspektive in geopolitischer Metaphysik, die sich zwischen Martin Heidegger und Karl Haushofer ergeben könnte, aber nicht notwendigerweise ergibt.
Buchprojekt : Das Nichts, der dritte Versuch
Die Vorstufen
"Heideggers Schweigen und Wolfgang Ritzels Antwort darauf"
wurden im Zeitraum 2020 bis 2022 so systematisch zerstört, daß der Grafiker entnervt die Arbeit aufgab,
und die Neufassung "Das Nichts der Offenbarung" -
bereits im Sommer 2024 als in Vorbereitungs stehend angekündigt, wurde bis Juli 2025 derart verunstaltet, daß der selfpublisher Platform Booksondemand zweimal die Publikation zurückzog, allerdings nicht ohne wenigstens eine kleine Anzahl von Belegexemplaren dieser Art von "digital violence" ausgeliefert zu haben.
Machtergreifung.
Hildegard Fath ist im Januar 1933 nicht die Sekretärin von Hess.
Wolfgang Ritzel in seinen Aufzeichnungen zur Philosophiegeschichte erwähnt Hildegard Fath nicht, auch nicht Otto Risse, der, zumindest nach Wolfgang Ritzels privaten Aussagen „Jemand war im Dritten Reich“ und den er gerne zur Rede gestellt hätte. Dann, später.
Die Lücken, die ich mit Farias oder Farias mit meinem /meinen Hinweise/n stopfen könnte, scheinen den von Herbert Marcuse angemahnten Dialog nicht nachträglich schärfer besser deutlicher als Dialog oder vielmehr - Dialogsbruch andeuten zu können.
Abbruch.....
Hildegard Fath aber tritt im Oktober 1933 die Stelle im Braunen Haus in München an.
Der Hass empfindet meine Argumentation als sinnentleerte Wiederholung. Bestenfalls ein bisschen Thomas Bernhard: Die Variationen von „Nichts“ - sagen nichts aus.
Auch Wolfgang Ritzel als Student ist nicht im Januar 1933 Parteimitglied. Noch ist er Teil der national-sozialistischen Revolution in Berlin München oder Freiburg. Er ist Augenzeuge vielleicht und sicherlich Ohrenzeuge über Dritte des Wahl-Engagements von Hildegard Fath, ihrer Begeisterung - und ihres Nichtdazugehörens, denn sie ist bis 1937 kein Parteimitglied..
Der empirische Beweis und die Lücke und die Lücke der Macht.
Die Lücken der Argumentation
Einschub.
Eine Lücke, die ich rekonstruierend füllen könnte, entwertet sich leider durch mein Untermenschentum..Sie werden es selber merken. Ein klarer Satz ist kaum zu schaffen. So sattelfest sitzt ‘Die Zerstörung’, so tief muss sie hineingeprügelt wieder und wieder. Über 8 Jahre, um genau zusein. mehr als diesen zerrissenen Text darf ich in 8 Jahren nicht schreiben. So was zu veröffentlichen ist bereits ein wichtiger Nachweis meiner faschistischen Unfähigkeit. Dies in die Öffentlichkeit zu tragen - muss man fertigbringen.
Ein nasty laughter
Hildegard Fath erster Weg, filmdramaturgisch mit Hilfe einer langsamen Kamerafahrt durch Oktobers Gelbe oder Novemberbraune Blätter nacherzählt, in meiner individuellen, personalen Geschichtsschreibung, der an einem ersten SYMPTOM gelegen ist, dem Bild, welches signifikant den Vormarsch der sich ausbreitenden NS Herrschaft ( oder" Krankheit") zu erkennen gibt, eben mit dem Bild der ARCIS Strasse 9, wo der Abbruch des vormaligen Palais Pringsheim den Abbrucharbeiten in der Berlin Wilhelmstrasse bedeutungs- und aufschlussreich zugearbeitet wird, an deren Baustellen, Abriss Schuttrohren Hildegard sozusagen zum ersten mal vorbeimarschiert
stattdessen könnte ich auch, mit Jean Cocteau, das Motorrad nehmen,
bzw das Tagebuch der Mathilde Fath. Abgeschrieben von Hildegund Beckmann, geb. Ritzel, Frau des Freiburger Universitätsarchivars Dr.Josef Beckmann.
September 1933. Sonntag, 17. Ich komme nach einer Reise nach München wieder heim. Vater hat die zwei Mädele gehütet (von Risses), außer ihnen empfangen mich Siegfried, Hildegard u. Hans Meier. Spätabends rücken die beiden mit dem Plan heraus, daß Hildegard zu Heß nach München soll.
Mittwoch 20. Hildegard bekommt von Frau Hess einen grossen Brief. Sie soll gleich ihre Stell kündigen und so bald wie möglich nach München kommen.
Donnerstag 21. Es geht nun alles sehr schnell ...Sonntag 24. Otto in Berlin.... Mittwoch 11. Dr. S.. zum Kaffe bei uns, Hildegard muss ihnen vom Obersalzberg erzählen. Ihr Korb ist schon in München.
Samstag 14. Wolfgang kommt mit dem Rad.
Sonntag 15. Geburtstagswetter. Ich richte die Tafel zum Tee. Risses kommen ohne Otto, der als neu ernannter Senator den ganzen Mittag dem Heidegger beim Beraten helfen muss. Suse spielt Trompete, alle singen schone canons, spät kommt Otto.
Im Radio. Hitlers Rede zum Austritt aus dem Völkerbund
Montag 16. Ein bedeutungsvoller Tag. Hildegard verlässt uns, um ihr Stelle bei Hess anzutreten. Sie ist um 8 auf ihrem Motorrad abgefahren
Die Metaphernwelt der „Ermächtigung“, welche sich im NationalSozialismus der Architektur bedient würde ich gerne mit einem heute weitere verfemten Macht-und Architekturanalytiker betrachten.
Die Architektur der LEERE und die mögliche Rekonstruktion mit Leere würde ich gerne mit einem Witz nutzen, der Leeres dokumentiert:
Eyal Weizman, Forensic Architecture Violence at the threshold of detectability dessen Hinweis auf den Pixelpunkt Mensch als Nicht weiter zuverkleinernde vergrößernde Einheit in einem der schlechtaufgelösten KZ Bilder
"Staking the nonexistence of the Holocaust on holes in a fragmented and almost pulverized concrete slab and imbuing a single architectural detail with such overarching geopolitical significance might appear to be a desperate act - but the use of material evidence to negate survivors ' testimony was by then the established method of Holocaust deniers. (p 17)1
In the London trial (The David Irving trial at the English High Court between January and April 2000), it was not ink, but architecture - or more precisely, the absence of a particular piece of material-architectural evidence - that Irving sought to mobilize against human testimony. It was not positivism that led him to insist on materiality - there would be nothing wrong with adding a material dimension to other evidentiary techniques - but rather negation, which fundamentally meant negation of the ability of witnesses to speak of history at all. Posing matter against memory, he seemed to advocate a history without testimony and beyond language.2
Testimony is tasked with more than revealing and authenticating claims of historical injustice.
The validity of testimony in the context of war crimes stems from the capacity to speak in the face of the horrors of totalitarism. Sometimes the errors or contradictions that are part of the testimony of traumatized victims are laden with information. Ethical, rather than only epistemic, the function of testimony in such situations is primarily in its delivery3
1 Eyal Weizman , Forensic Architecture, Violence at the threshold of detectability, New York
2017
Mit den feinen Federn meiner geistigen Antenne in den geistigen bau des "Braunen
Hauses" einzutauchen - und nicht in d en des heutigen NS Dokumentationszentrums
ist jedoch unmöglich.
Abgebrochen -
denn in der Geschichtsforschung, in die ich gewaltsam einzugliedern bin (wollte ich
auch alle meine "Dokumente" Oleg Bartov schenken), gibt es
keine OULIPO - keine OBJEKTE einer MÖGLICHEN Literatur,
auch das schwarze Licht oder die Röntgenstrahlen, mit denen Otto Risse arbeitete,
wird nicht helfen, das unsichtbare ....zu erhellen, den unsichtbar gebliebenen
Zusammenhang zwischen den Räumen, den Fluren, den Arbeitswegen und den
Momenten, an denen sich eine banale Sekretärin aus einem Rädchen, winzig aber
wichtigen Zwischenglied der Zerstörung in einen Menschen verwandelt, der nach den
Arbeitsalltag, nach dem Verlust eines wichtigen Menschen, eines Verlobten nach
Hause kommt...
mit dem schwarzen Licht und oder den Röntgenstrahlen des Otto Risse
die schädlich und heilend zugleich, ein ambivalentes Bild meiner Aufgabe zeichnen -
aufzuklären und an zu erinnern, dabei offenkundig die Angst wecken, die bösen
Geister neu zu heraufzurufen - als sei mein Vorhaben, darüber nachzudenken, was in
Hildegard Fath vorgegangen sein könnte, ein NEUER BEWEIS meines und ihres
faschistischen Committments.
4Dort wo Eyal Weiztmann an dem Paradigma und der mathematischen Einheit der
Vergrößerung zu scheitern meint -
denn ich meine, glaube hoffe, dass sich das Gesuchte auch anders belegen lässt - aber
vielleicht nicht notwendig aus der APRIORIZITÄT eine r mathematischen
Betrachtung die ALLEIN den Faschismus erklären soll, damit andere sich die Hände
beim Nachdenken nicht schmutzig machen -
in meinem Gedankengang immer noch um Eyal Weizmann kreisend, den ich gerne
mit meinem Verständnis unterstützen möchte, eben nicht den Holocaust zu leugnen,
mit meinen Privatdokumenten und einer zerstörten Wissenschaftlichkeit,
gerade mit den Bruchstücken meiner wissenschaftlichen Lächerlichkeit, gerade darin
- weil die Entwertung eines Menschen bei der Zerstörung seines geistigen Anspruchs
beginnt (aber was sollte ich mit einem behinderten Schauspieler zu einer
geschichtlichen oder philosophischen Betrachtung zerstörter Nervenbahnen oder
zerstörter Semantik in den Forschungen bei Moritz Löwi und Otfried Foerster
beizutragen haben)
sei es zu Risse und Heidegger. Karl Haushofer und -
sei es eben zu Hertlein Goßler und Warburg in weiter Ferne
so als sei das Zentrum der Macht des Braunen Hauses das Herzstück, zu dem der
Palais Pringsheim eben nicht ein GEHEIMES Deutschland symbolisiert, denn mit
Thomas Karlauf ist das GEHEIME Deutschland NUR ein patriarchalisches
und mit den Brüdern Stauffenberg eben nur nomine nach geheim, aber genuin
antisemitisch und pro-NS eingestellt.
Wie sollte ich mit den aus den Schubladen meiner Tante meiner Mutter
herausgeretteten Dokumenten (oder wenigstens von ihnen angefertigten Abschriften,
flüchtigen Erklärungen) irgendein Strukturelles Umfeld erarbeiten können
einer technokratischen Elite des Dritten Reiches, um private Dokumenten zu Hans
Hertlein in "meiner " Darstellung zugleich aber in einen größeren Zusammenhang
einzuordnen, der wieder auf den übergeordneten Zusammenhang der Humanität
in dem man etwas verstehen kann - oder eben nicht, an dem das Verständnis versagt,
aber dennoch auf etwas verweist, an den ich mit meinen Worten gerade nicht
heranreichen soll
wichtig die Fratze, die geisteskrank lallend sein muss
Tübingen, Jänner
oder aber mit Theil und Carl Heinrich von Becker, wie in den zerstörten Kapiteln
keines das Jenes Andere Deutschland war, von dem Herbert Frahm sprechen konnte,
oder Willy Brandt, wenn er unterwegs durch das NS-Deutschland,
Kurierdienste ...Kontakte knüpfte
kein "on one hand and on the other hand" ( Jacques Derrida, Like the sound of a
seashell…in: On Paul de Man Wartime journalism responses)
5In ihrer Naivität fast unscheinbar ausnehmenden Tagebuchaufzeichnungen, neben
Archiv Nachlasstexten des General Haushofers, der die Nachlasstexte von Rudolf
Hess ebenso weiteres weniges zu Hildegard Fath
ermöglicht mir dennoch weitere Zeitzeugen heranzuziehen, die manchmal jedoch erst
lange nach 1945 mögliche Kontakte, geistige Paralleleln oder gar einen geteilten
mentalen KONTEXT anzeichnen, einen MÖGLICHEN geistigen, philosophischen
oder bloss religiösen Zusammenhang - den manchesmal die Besonderheit
kennzeichnet, im "Dritten Reich" verboten gewesen zu ein.
Um genau diesen sehr persönlichen Aspekt der Interiorität des Braunen Hauses ins
Auge zu fassen.
Quote Institut für Zeitgeschichte - über Privatheit etc...
Stattdessen nun dienen die Buchpublikationen von Görtemaker, Peter Longerich die
Wissen beanspruchen als einzige Referenzen - ich habe nichts anderes,
die Zensurabstürze u. Buchzerstörungen haben mir ein Urteil über das, was ich
gelesen habe, ausgetrieben.
Das soll wohl auch so s ein, ein Deutscher Celine
jemand, der die Leute wirklich gekannt hat, um die es hier geht, wird sich darüber
erklären und ich kann mich mit BORGES der hrönirs begnügen
"Two persons are looking for a pencil; the first person finds it, but says nothing; the
second finds a second pencil, no less real, but more in keeping with his expectations.
These secondary objects are called hronir, and they are, though awkwardly so,
slightly longer."
Borges, Tlön, Uqbar, Orbis Tertius
Und meine Schwierigkeit bestünde darin, es in diesem familiären Ton zu belassen
(was mir doch sofort den Vorwurf des Revisionismus und der Apologie des
Terrorstaates einbringen wird ) - doch ist es gerade dieser familiäre Ton, in dem sich
zugleich anderes abspielen kann:
Wie ist denn der Weg der Hildegard Fath nach München ins Braune Haus zu
erklären ? Mit ihrem Vater Dr. Fritz Fath (wie Ulrich Ritzel souffliert, ohne sich mit
Papierkram zu beschweren) -Fritz Fath, ehemaliger Schuldirektor der höheren
Töchterschule Pforzheim, der seine Zeit darauf richtete, mit dem Landarzt Dr.Walter
Sieben aus Bergzabern über Juden und Antisemitismus zu streiten, während er sich
von Sieben im Auto mitnehmen ließ, wenn er die Buchhaltungen der
Kirchengemeinden zwischen Freiburg - Pforzheim oder Bergzabern zu überprüfen
unterwegs war ?
Tagebuch Mathilde Fath erneut
August 1933
Erster. Siegfried sagt uns, daß er bei Momber (Buchhandlung) gekündigt hat.
6Sonntag 27. August 1933
Übertragung von der großen Feier am Tannenbergdenkmal, wir hören Hitler und
Hindenburg sprechen. Nachher Dreisam. Abends kommt Hildegard nach großen
Erlebnissen bei Rud.Heß in München und in Obersalzberg bei Hitler. Sie ist sehr
begeistert von all den "Prominenten", die sie hat kennenlernen und erzählt, wie
freundlich u. geduldig u. aufmerksam der Führer auch mit den geringsten Leuten ist.
Wir sind noch ahnungslos, daß sich da Fäden gesponnen haben, die Hildegard bald
nach München ziehen sollen.
Donnerstag 31. August. Mit Vater auf dem Markt, Zwetschgen eingekocht, Faulerbad.
Prof. Ammersbach bringt Obst aus seinem Garten. Hildegard Bilder vom Haus
Wachenheim. Siegfried letzter Tag bei Momper.
Die Komplexität einer nichtgenannten Beziehung das Schweigen am Beratungstisch
oder in den Nachweltanalysen eben der Beratungen, die "Schweigen" als einziges
KORRELAT eines BEDENKENS zulassen: das WILLIGE -
mag es für Otto Risse, Radiologe und Nichtersatz von Staudinger, und für WR
einfach gemacht
Das umfassende Nichts, dessen Wucht mit dem Professor für Strahlenbiologie
Otto Risse einsetzt und den Beginn der familieninternen Machtergreifung in Gestalt
der Hildegard Fath in München übertönt
denke ich mir als eines, dass die einfachen Auftritte im Seminarraum begleitet oder
im Saal einer Vorlesung mitgeschwungen haben müssen.
Gleich ob einer nun vorne hinten oder ganz aussen sitzt oder in der tiefen Mitte
gegenüber dem Rednerpult
von dem aus Hildegard Fath den Weg nach München fand
oder ich weiteres Im Stadtarchiv Freiburg recherchieren möchte. Doch
Unmöglich - macht doch mein Handy ständig Selfies, während ich versuche, Daten
und Dinge im Freiburger Stadtarchiv zu behaupteten Besuches des Rudolf Hess im
Hause der Familie Fath in Freiburg nachzuprüfen.
Versucht bin ich, einen Grundsatzdiskussion bei Löwi und Hönigswald denn diese
stehen eigentlich im Zentrum meiner Recherchen über die Einheit des
Versuchobjektes und des Versuchssubjektes:
Schliesslich: warum sollte ich nicht, als Nazinachkomme mich selbst beobachten
wollen, wenn ich im Freiburger Stadtarchiv das Schreiben des StF an das Rathaus der
Stadt Freiburg nachlese...,so dokumentiert man die AUTHENTIZITÄT der
Faschisten. Die eitle Selbstbeglotze, während sie nach dem Führer suchen schielen..
Hier also statt dem Schreiben zur Nichtveröffentlichung und Nichtbonzentum, ein
verrutschendes me picture. In mindestens 10 Variationen.
7bedeuten könnte, es sei wohl angebracht, erst Paul Cruysbergh erklären, wer Hegel
Privatheit und die privaten Insideransichten taugen nicht, um das Machtgeschehen im
Dritten Reich ganz hegelianisch - von der Bedeutungslosigkeit des allein
Empirischen, unmittelbar Gegebenen her zu erklären.
Doch wie Ulrich Ritzel hier bedeuten könnte, es sei wohl angebracht, erst Paul Cruysbergh erklären, wer Hegel
sei
qu’est-ce que voulez que je vous dise, cher Paul, vous n’avez aucune idée dans
quelles circonstances il faut que je fasse mes recherches par rapport à Edith Stein,
Jean Héring, Karl barth, A.,Koyrè, Gustave Rgegler, André Malraux, Hans Simmel
Georg Simmel,Edmund Husserl, Emmanuel Levinas, Martin Buber, Carl Theil, Carl
Heinrich von Becker, von Weizsäcker, von Grävenitz
Otto Risse, Martin Heidgeger, raymond de Becker, Bauchau,
et la haine qui me norici les pages, qui humilie mes propos
Arbeitswegerleichterung. Verkürzung des Wegs zur Sache.
Quote Hans Hertlein
Der damals führende Siemens- Architekt
Zensurbedingt kann dies leider nicht zu Wort kommen.
Goßler und Warburg - würden mir zwar nominell zu Verfügung stehen, als Teil eines
Familienerbes, doch - leider muss Aby Warburg mit mir unter meinen Händen die
Zensur teilen, die jedem geisteskranken Erzeugnis eingebleut wird.

