Donnerstag, 21. Mai 2026

Im Vorzimmer der Macht. Beginn des letzten Kapitels des "Nichts der Offenbarung", 2025, Neuedition in Vorbereitung

 Kapitel 7.  Hildegard Fath und ihr Arbeitsplatz im Braunen Haus.
Der Informationsfluss, das Stocken, die Zensur und Siegfried Otto Fath als wissenschaftlicher Sachbearbeiter, der leider noch keinen Fuß in die Tür bekommt.
Das Braune Haus im Hinblick auf eine verkürzte Perspektive in geopolitischer Metaphysik,  die sich zwischen Martin Heidegger und Karl Haushofer ergeben könnte, aber nicht notwendigerweise ergibt.




Buchprojekt : Das Nichts, der dritte Versuch




Die Vorstufen
"Heideggers Schweigen und Wolfgang Ritzels Antwort darauf"
wurden im Zeitraum 2020 bis 2022 so systematisch zerstört, daß der Grafiker entnervt die Arbeit aufgab,

und die Neufassung "Das Nichts der Offenbarung" - 
bereits im Sommer 2024 als in Vorbereitungs stehend angekündigt, wurde bis  Juli 2025 derart verunstaltet, daß der selfpublisher Platform Booksondemand  zweimal die Publikation zurückzog, allerdings nicht ohne wenigstens eine kleine Anzahl von Belegexemplaren dieser Art von "digital violence" ausgeliefert zu haben. 




















Machtergreifung.

Hildegard Fath ist im Januar 1933 nicht die Sekretärin von Hess.
Wolfgang Ritzel in seinen Aufzeichnungen zur Philosophiegeschichte erwähnt Hildegard Fath nicht, auch nicht Otto Risse, der, zumindest nach Wolfgang Ritzels privaten Aussagen „Jemand war im Dritten Reich“ und den er gerne zur Rede gestellt hätte. Dann, später.
Die Lücken, die ich mit Farias oder Farias mit meinem /meinen Hinweise/n stopfen könnte, scheinen den von Herbert Marcuse angemahnten Dialog nicht nachträglich schärfer besser deutlicher als Dialog oder vielmehr -  Dialogsbruch andeuten zu können.

Abbruch.....

Hildegard Fath aber tritt im Oktober 1933 die Stelle im Braunen Haus in München an.
Der Hass empfindet meine Argumentation als sinnentleerte Wiederholung. Bestenfalls ein bisschen Thomas Bernhard: Die Variationen von „Nichts“ - sagen nichts aus.
Auch Wolfgang Ritzel als Student ist nicht im Januar 1933 Parteimitglied. Noch ist er Teil der national-sozialistischen  Revolution in Berlin München oder Freiburg. Er ist Augenzeuge vielleicht und sicherlich Ohrenzeuge über Dritte des Wahl-Engagements von Hildegard Fath, ihrer Begeisterung - und ihres Nichtdazugehörens, denn sie ist bis 1937 kein Parteimitglied..

Der empirische Beweis und die Lücke und die Lücke der Macht.
Die Lücken der Argumentation
Einschub.
Eine Lücke, die ich rekonstruierend füllen könnte, entwertet sich leider durch mein Untermenschentum..Sie werden es selber merken. Ein klarer Satz ist kaum zu schaffen. So sattelfest sitzt ‘Die Zerstörung’, so tief muss sie hineingeprügelt wieder und wieder. Über 8 Jahre, um genau zusein. mehr als diesen zerrissenen Text darf ich in 8 Jahren nicht schreiben. So was zu veröffentlichen ist bereits ein wichtiger Nachweis meiner faschistischen Unfähigkeit. Dies in die Öffentlichkeit zu tragen - muss man fertigbringen.


Ein nasty laughter

Hildegard Fath erster Weg, filmdramaturgisch mit Hilfe einer langsamen Kamerafahrt durch Oktobers Gelbe oder Novemberbraune Blätter nacherzählt, in meiner individuellen, personalen Geschichtsschreibung, der an einem ersten SYMPTOM gelegen ist, dem Bild, welches signifikant den Vormarsch der sich ausbreitenden NS Herrschaft ( oder" Krankheit") zu erkennen gibt, eben mit dem Bild der ARCIS Strasse 9, wo der Abbruch des vormaligen Palais Pringsheim den Abbrucharbeiten in der Berlin Wilhelmstrasse bedeutungs- und aufschlussreich zugearbeitet wird, an deren Baustellen, Abriss Schuttrohren  Hildegard sozusagen zum ersten mal vorbeimarschiert

stattdessen könnte ich auch, mit Jean Cocteau, das Motorrad nehmen,
bzw das Tagebuch der Mathilde Fath. Abgeschrieben von Hildegund Beckmann, geb. Ritzel, Frau des Freiburger Universitätsarchivars Dr.Josef Beckmann.

September 1933. Sonntag, 17. Ich komme nach einer Reise nach München wieder heim. Vater hat die zwei Mädele gehütet (von Risses), außer ihnen empfangen mich Siegfried, Hildegard u. Hans Meier. Spätabends rücken die beiden mit dem Plan heraus, daß Hildegard zu Heß nach München soll.
Mittwoch 20. Hildegard bekommt von Frau Hess einen grossen Brief. Sie soll gleich ihre Stell kündigen und so bald wie möglich nach München kommen.
Donnerstag 21. Es geht nun alles sehr schnell ...Sonntag 24. Otto in Berlin.... Mittwoch 11. Dr. S.. zum Kaffe bei uns, Hildegard muss ihnen vom Obersalzberg erzählen. Ihr Korb ist schon in München.
Samstag 14. Wolfgang kommt mit dem Rad.
Sonntag 15. Geburtstagswetter. Ich richte die Tafel zum Tee. Risses kommen ohne Otto, der als neu ernannter Senator den ganzen Mittag dem Heidegger beim Beraten helfen muss. Suse spielt Trompete, alle singen schone canons, spät kommt Otto.
Im Radio. Hitlers Rede zum Austritt aus dem Völkerbund
Montag 16. Ein bedeutungsvoller Tag. Hildegard verlässt uns, um ihr Stelle bei Hess anzutreten. Sie ist um 8 auf ihrem Motorrad abgefahren



Die Metaphernwelt der „Ermächtigung“, welche sich im NationalSozialismus der Architektur bedient würde ich gerne mit einem heute weitere verfemten Macht-und Architekturanalytiker betrachten.
Die Architektur der LEERE und die mögliche Rekonstruktion mit Leere würde ich gerne mit einem Witz nutzen, der Leeres dokumentiert:
Eyal Weizman, Forensic Architecture Violence at the threshold of detectability dessen Hinweis auf den Pixelpunkt Mensch als Nicht weiter zuverkleinernde vergrößernde Einheit in einem der schlechtaufgelösten KZ Bilder

"Staking the nonexistence of the Holocaust on holes in a fragmented and almost pulverized concrete slab and imbuing a single architectural detail with such overarching geopolitical significance might appear to be a desperate act - but the use of material evidence to negate survivors ' testimony was by then the established method of Holocaust deniers. (p 17)1
In the London trial (The David Irving trial at the English High Court between January and April 2000), it was not ink, but architecture - or more precisely, the absence of a particular piece of material-architectural evidence - that Irving sought to mobilize against human testimony. It was not positivism that led him to insist on materiality - there would be nothing wrong with adding a material dimension to other evidentiary techniques - but rather negation, which fundamentally meant negation of the ability of witnesses to speak of history at all. Posing matter against memory, he seemed to advocate a history without testimony and beyond language.2
Testimony is tasked with more than revealing and authenticating claims of historical injustice.
The validity of testimony in the context of war crimes stems from the capacity to speak in the face of the horrors of totalitarism. Sometimes the errors or contradictions that are part of the testimony of traumatized victims are laden with information. Ethical, rather than only epistemic, the function of testimony in such situations is primarily in its delivery3
1 Eyal Weizman , Forensic Architecture, Violence at the threshold of detectability, New York
2017



Mit den feinen Federn meiner geistigen Antenne in den geistigen bau des "Braunen
Hauses" einzutauchen - und nicht in d en des heutigen NS Dokumentationszentrums
ist jedoch unmöglich.
Abgebrochen -
denn in der Geschichtsforschung, in die ich gewaltsam einzugliedern bin (wollte ich
auch alle meine "Dokumente" Oleg Bartov schenken), gibt es
keine OULIPO - keine OBJEKTE einer MÖGLICHEN Literatur,
auch das schwarze Licht oder die Röntgenstrahlen, mit denen Otto Risse arbeitete,
wird nicht helfen, das unsichtbare ....zu erhellen, den unsichtbar gebliebenen
Zusammenhang zwischen den Räumen, den Fluren, den Arbeitswegen und den
Momenten, an denen sich eine banale Sekretärin aus einem Rädchen, winzig aber
wichtigen Zwischenglied der Zerstörung in einen Menschen verwandelt, der nach den
Arbeitsalltag, nach dem Verlust eines wichtigen Menschen, eines Verlobten nach
Hause kommt...
mit dem schwarzen Licht und oder den Röntgenstrahlen des Otto Risse
die schädlich und heilend zugleich, ein ambivalentes Bild meiner Aufgabe zeichnen -
aufzuklären und an zu erinnern, dabei offenkundig die Angst wecken, die bösen
Geister neu zu heraufzurufen - als sei mein Vorhaben, darüber nachzudenken, was in
Hildegard Fath vorgegangen sein könnte, ein NEUER BEWEIS meines und ihres
faschistischen Committments.
4 Dort wo Eyal Weiztmann an dem Paradigma und der mathematischen Einheit der
Vergrößerung zu scheitern meint -
denn ich meine, glaube hoffe, dass sich das Gesuchte auch anders belegen lässt - aber
vielleicht nicht notwendig aus der APRIORIZITÄT eine r mathematischen
Betrachtung die ALLEIN den Faschismus erklären soll, damit andere sich die Hände
beim Nachdenken nicht schmutzig machen -
in meinem Gedankengang immer noch um Eyal Weizmann kreisend, den ich gerne
mit meinem Verständnis unterstützen möchte, eben nicht den Holocaust zu leugnen,
mit meinen Privatdokumenten und einer zerstörten Wissenschaftlichkeit,
gerade mit den Bruchstücken meiner wissenschaftlichen Lächerlichkeit, gerade darin
- weil die Entwertung eines Menschen bei der Zerstörung seines geistigen Anspruchs
beginnt (aber was sollte ich mit einem behinderten Schauspieler zu einer
geschichtlichen oder philosophischen Betrachtung zerstörter Nervenbahnen oder
zerstörter Semantik in den Forschungen bei Moritz Löwi und Otfried Foerster
beizutragen haben)
sei es zu Risse und Heidegger. Karl Haushofer und -
sei es eben zu Hertlein Goßler und Warburg in weiter Ferne
so als sei das Zentrum der Macht des Braunen Hauses das Herzstück, zu dem der
Palais Pringsheim eben nicht ein GEHEIMES Deutschland symbolisiert, denn mit
Thomas Karlauf ist das GEHEIME Deutschland NUR ein patriarchalisches
und mit den Brüdern Stauffenberg eben nur nomine nach geheim, aber genuin
antisemitisch und pro-NS eingestellt.
Wie sollte ich mit den aus den Schubladen meiner Tante meiner Mutter
herausgeretteten Dokumenten (oder wenigstens von ihnen angefertigten Abschriften,
flüchtigen Erklärungen) irgendein Strukturelles Umfeld erarbeiten können
einer technokratischen Elite des Dritten Reiches, um private Dokumenten zu Hans
Hertlein in "meiner " Darstellung zugleich aber in einen größeren Zusammenhang
einzuordnen, der wieder auf den übergeordneten Zusammenhang der Humanität
in dem man etwas verstehen kann - oder eben nicht, an dem das Verständnis versagt,
aber dennoch auf etwas verweist, an den ich mit meinen Worten gerade nicht
heranreichen soll
wichtig die Fratze, die geisteskrank lallend sein muss
Tübingen, Jänner
oder aber mit Theil und Carl Heinrich von Becker, wie in den zerstörten Kapiteln
keines das Jenes Andere Deutschland war, von dem Herbert Frahm sprechen konnte,
oder Willy Brandt, wenn er unterwegs durch das NS-Deutschland,
Kurierdienste ...Kontakte knüpfte
kein "on one hand and on the other hand" ( Jacques Derrida, Like the sound of a
seashell…in: On Paul de Man Wartime journalism responses)
5 In ihrer Naivität fast unscheinbar ausnehmenden Tagebuchaufzeichnungen, neben
Archiv Nachlasstexten des General Haushofers, der die Nachlasstexte von Rudolf
Hess ebenso weiteres weniges zu Hildegard Fath
ermöglicht mir dennoch weitere Zeitzeugen heranzuziehen, die manchmal jedoch erst
lange nach 1945 mögliche Kontakte, geistige Paralleleln oder gar einen geteilten
mentalen KONTEXT anzeichnen, einen MÖGLICHEN geistigen, philosophischen
oder bloss religiösen Zusammenhang - den manchesmal die Besonderheit
kennzeichnet, im "Dritten Reich" verboten gewesen zu ein.
Um genau diesen sehr persönlichen Aspekt der Interiorität des Braunen Hauses ins
Auge zu fassen.
Quote Institut für Zeitgeschichte - über Privatheit etc...
Stattdessen nun dienen die Buchpublikationen von Görtemaker, Peter Longerich die
Wissen beanspruchen als einzige Referenzen - ich habe nichts anderes,
die Zensurabstürze u. Buchzerstörungen haben mir ein Urteil über das, was ich
gelesen habe, ausgetrieben.
Das soll wohl auch so s ein, ein Deutscher Celine
jemand, der die Leute wirklich gekannt hat, um die es hier geht, wird sich darüber
erklären und ich kann mich mit BORGES der hrönirs begnügen
"Two persons are looking for a pencil; the first person finds it, but says nothing; the
second finds a second pencil, no less real, but more in keeping with his expectations.
These secondary objects are called hronir, and they are, though awkwardly so,
slightly longer."
Borges, Tlön, Uqbar, Orbis Tertius
Und meine Schwierigkeit bestünde darin, es in diesem familiären Ton zu belassen
(was mir doch sofort den Vorwurf des Revisionismus und der Apologie des
Terrorstaates einbringen wird ) - doch ist es gerade dieser familiäre Ton, in dem sich
zugleich anderes abspielen kann:
Wie ist denn der Weg der Hildegard Fath nach München ins Braune Haus zu
erklären ? Mit ihrem Vater Dr. Fritz Fath (wie Ulrich Ritzel souffliert, ohne sich mit
Papierkram zu beschweren) -Fritz Fath, ehemaliger Schuldirektor der höheren
Töchterschule Pforzheim, der seine Zeit darauf richtete, mit dem Landarzt Dr.Walter
Sieben aus Bergzabern über Juden und Antisemitismus zu streiten, während er sich
von Sieben im Auto mitnehmen ließ, wenn er die Buchhaltungen der
Kirchengemeinden zwischen Freiburg - Pforzheim oder Bergzabern zu überprüfen
unterwegs war ?
Tagebuch Mathilde Fath erneut
August 1933
Erster. Siegfried sagt uns, daß er bei Momber (Buchhandlung) gekündigt hat.
6 Sonntag 27. August 1933
Übertragung von der großen Feier am Tannenbergdenkmal, wir hören Hitler und
Hindenburg sprechen. Nachher Dreisam. Abends kommt Hildegard nach großen
Erlebnissen bei Rud.Heß in München und in Obersalzberg bei Hitler. Sie ist sehr
begeistert von all den "Prominenten", die sie hat kennenlernen und erzählt, wie
freundlich u. geduldig u. aufmerksam der Führer auch mit den geringsten Leuten ist.
Wir sind noch ahnungslos, daß sich da Fäden gesponnen haben, die Hildegard bald
nach München ziehen sollen.
Donnerstag 31. August. Mit Vater auf dem Markt, Zwetschgen eingekocht, Faulerbad.
Prof. Ammersbach bringt Obst aus seinem Garten. Hildegard Bilder vom Haus
Wachenheim. Siegfried letzter Tag bei Momper.
Die Komplexität einer nichtgenannten Beziehung das Schweigen am Beratungstisch
oder in den Nachweltanalysen eben der Beratungen, die "Schweigen" als einziges
KORRELAT eines BEDENKENS zulassen: das WILLIGE -
mag es für Otto Risse, Radiologe und Nichtersatz von Staudinger, und für WR
einfach gemacht
Das umfassende Nichts, dessen Wucht mit dem Professor für Strahlenbiologie
Otto Risse einsetzt und den Beginn der familieninternen Machtergreifung in Gestalt
der Hildegard Fath in München übertönt
denke ich mir als eines, dass die einfachen Auftritte im Seminarraum begleitet oder
im Saal einer Vorlesung mitgeschwungen haben müssen.
Gleich ob einer nun vorne hinten oder ganz aussen sitzt oder in der tiefen Mitte
gegenüber dem Rednerpult
von dem aus Hildegard Fath den Weg nach München fand
oder ich weiteres Im Stadtarchiv Freiburg recherchieren möchte. Doch
Unmöglich - macht doch mein Handy ständig Selfies, während ich versuche, Daten
und Dinge im Freiburger Stadtarchiv zu behaupteten Besuches des Rudolf Hess im
Hause der Familie Fath in Freiburg nachzuprüfen.
Versucht bin ich, einen Grundsatzdiskussion bei Löwi und Hönigswald denn diese
stehen eigentlich im Zentrum meiner Recherchen über die Einheit des
Versuchobjektes und des Versuchssubjektes:
Schliesslich: warum sollte ich nicht, als Nazinachkomme mich selbst beobachten
wollen, wenn ich im Freiburger Stadtarchiv das Schreiben des StF an das Rathaus der
Stadt Freiburg nachlese...,so dokumentiert man die AUTHENTIZITÄT der
Faschisten. Die eitle Selbstbeglotze, während sie nach dem Führer suchen schielen..
Hier also statt dem Schreiben zur Nichtveröffentlichung und Nichtbonzentum, ein
verrutschendes me picture. In mindestens 10 Variationen.
7 bedeuten könnte, es sei wohl angebracht, erst Paul Cruysbergh erklären, wer Hegel
Privatheit und die privaten Insideransichten taugen nicht, um das Machtgeschehen im
Dritten Reich ganz hegelianisch - von der Bedeutungslosigkeit des allein
Empirischen, unmittelbar Gegebenen her zu erklären. 

 

Doch wie Ulrich Ritzel hier  bedeuten könnte, es sei wohl angebracht, erst Paul Cruysbergh erklären, wer Hegel sei
qu’est-ce que voulez que je vous dise, cher Paul, vous n’avez aucune idée dans
quelles circonstances il faut que je fasse mes recherches par rapport à Edith Stein,
Jean Héring, Karl barth, A.,Koyrè, Gustave Rgegler, André Malraux, Hans Simmel
Georg Simmel,Edmund Husserl, Emmanuel Levinas, Martin Buber, Carl Theil, Carl
Heinrich von Becker, von Weizsäcker, von Grävenitz
Otto Risse, Martin Heidgeger, raymond de Becker, Bauchau,
et la haine qui me norici les pages, qui humilie mes propos
 

Arbeitswegerleichterung. Verkürzung des Wegs zur Sache.
Quote Hans Hertlein
Der damals führende Siemens- Architekt
Zensurbedingt kann dies leider nicht zu Wort kommen.
Goßler und Warburg - würden mir zwar nominell zu Verfügung stehen, als Teil eines
Familienerbes, doch - leider muss Aby Warburg mit mir unter meinen Händen die
Zensur teilen, die jedem geisteskranken Erzeugnis eingebleut wird.




Sonntag, 26. April 2026

Paul de Man, Henri de Man, Jacques Derrida und ...Siegfried Otto Fath

Début Mai 1941, Siegfried Otto Fath dîne avec André de Margerie.
Ce dîner entre le chef français du Departement étranger Hachette  et son Sachbearbeiter allemand de ce que ne se nomme pas encore „trust Hibbelen“ et, plus précisément pour un bordel des raisons (en français pour un nombre énorme des bonnes raisons), n’a jamais pu s’appeler „trust Fath“ ni „trust faith“
Après un avertissement aux lecteurs  en bonne et due forme:  
l’obscénité du vocabulaire confère du poids au contenu.

Puis s’effaça dans la nature, notamment grec en l’occurence, car SO Fath, bienqu’envoyé spécial de Berlin en octobre 1940  - et bien placé en tête de la liste:
s’avére d’un talent limité, d’une inefficacité atroce, qui fait qu’ encore aujourd’hui tout ce qu’on pourrait dire par rapport aux relations franco-allemandes-puis grecque de l’entreprise Hachette et dans le sillon de l’Occupation allemande puis italienne puis américaine  est quasiment inexistent anodin insignifiant, bref: rien.

Ce qui fait que le contenu de ce dîner reste tout aussi bien insignifiant

Cela est bein dommage. Car SO Fath a du savoir, entre le 5 et 22 mai 1941 et probablement bien en amont de la date de ce dîner, que le VICE de Führer s'allait s'envoler et j’aurais bien voulu savoir si Fath en a parlé conferé avec de Margerie
Je sais CELA tout simplement parce que sa soeur Hildegard a prépare les méteo pour son chef
parce que SOFath avait visité peu avant ses soeurs  et beinsur, qu’il ait pu le faire,  ceci est ma conclusion personelle, tiré de quelques infromations familiers et posé fixé par écrit, en outre de la certitude car SO Fath soeurHildegard Fath a du le confirmer dans des “interviews” avec de la STAPO et avec de la CIA:
ce qui fait qu’il y en a quelques petites traces dans les archives américaines et de l’institut der Zeitgeschichte Munich.
Tout cela n’intéresse personne
ni en France
ni en Allemagne, d’ailleurs
Ce qui est bien dommage car, je trouve,  même une lambdaire ou autre quelquoncque idée farfelue de changer le cours de l’Histoire par la France ou par L’Ecosse, par la Gréce ou même par Dakar
me paraît assez intéressant  et surtout suffisamment intelligible pour être étudiée davantage.






Anfang Mai 1931 diniert der Sachbearbeiter Siegfried Otto Fath mit seinem Chef André de Margerie, Leiter des Département étranger Hachette, sozusagen der Auslandsabteilung des Verlages, der dieses Jahr. sein 200-jähriges Jubiläum feiert und der seit der Übernahme  durch den Bolloré-Konzern  https://www.lemonde.fr/economie/article/2025/03/20/fronde-anti-bollore-des-salaries-d-hachette-livre_6583808_3234.html als rechter Verlag gilt.
Desgleichen könnte man vom Verlag Langen-Müller sagen, der einmal, als er noch der Verlag von Albert langen egwesen war, vor über hundert Jahren den Simplicissimus herausgebracht hatte und heute aber als Verlag von .... Sarrazin gilt..
Auch der Verlag Langen Müller wird keine Anfragen meinerseits beantworten, das kann allerdings an einem gewaltsam geleerten Mailpostfach liegen, es geht in meiner Familie etwas ruppig zu, sobald Machtansprüche tangiert werden.

Hachette und das Département étranger Hachette gehörte 1940 / 41 zu dem Verlagszielobjekten die  zwangsvereint später - heute in Frankreich unter dem Namen "trust Hibbelen" berühmt geworden ist, damals, im Mai 1941 jedoch aus einer ganzen reihe von Gründen noch nicht so hiess - aber auch - aus einer weiteren Anzahl von Gründen - nicht "trust Fath" noch "trust Faith" nor trust light"  hätte heissen können, obwohl SO Fath im Herbst an der Spitze einer dreiköpfigen Gruppe von Sachbearbeitern und wissenschaftlichen Hilfskräften nach Paris entsandt worden war - seitens des Auswärtigen Amtes, um zwischen dem Vorhaben des propagandaministeriums udnd em der prpagandastaffel des Militärs die ebenfalls vro ort tätig waren, um die französische Verlagswelt in deutschen besitz zu bekommen, jüdische Besitzer zu enteigenen -
ein
 Bollwerk zu errichten, so Abetz, Behauptung, so von Weizsäcker Behauptung, um Schlimmeres zu verhindern.

Im Herbst 1940 und merkwürdigerweise bereits im Mai 1940, so das Flugblatt belgischer Drucker, die hier nichts zu suchen haben, nicht bei Havas oder Hachette

ginge es nach den minor pillage des Abetz Prozess nach 1945

und um  - eine deutsch-französische Literatur zu entwickeln, die den Namen verdiente -
wären da nicht gewisse Vorbehalte auf französischer Seite gegebenüber der Germanisierbarkeit von Sprache, der möglichen internationalen dem Weltmarkt entsprechend Absatzmöglichkeiten dieser Sprache

gewisse Zweifel angebracht.

Dass Hachette udn darin besonders das Departement étranger hachette eine besondere Rolle zukommen könnte - auch daran sind selbstverstädnlich Zweifel angebracht.

Die billigen Opfer.

 "Warum hast du nichts gemacht?" fragte mich ein schwer in die Jahre gekommener, kranker Mann, der einmal 1980/1981 für mindestens 6 Monate  mein Pflegebruder gewesen war. "Warum hast du nichts unternommen ?"

Er nannte dabei Namen, Menschen, Tiere, Unternehmungen, an die er sich erinnern konnte und die in unmittelbarer räumlicher oder zeitlicher Nähe dessen gewesen waren, was ich heute schweren sexuellen Missbrauch nennen würde - aber nicht so nennen. ...darf. Und nicht allein aus TÄTERSCHUTZGründen.

Denn der Verursacher, der -

und nun müsste ich Camille Kouchner heranziehen - ein angesehenes Mitglied der Gesellschaft ist,  das sich selbst  - etwas zynisch und herablassend - als Epstein-Vertreter charakterisiert, dessen Bedeutung, Einfluß  nicht zu unterschätzen sind -und vorallem nicht der Einfluß und die Unterstützung seiner Supporter - mich bereits hingewiesen hat, dass meine Anfragen bei Wildwasser übelste Konsequenzen haben werden, möchte das nicht.

Ich muss bereits massive Kontaktabbrüche hinnehmen, und das bedeutet in meiner Recherche -induzierte und assistierte Kontaktabbrüche  seitens der Universitäten SIEGEN, MÜNSTER  und BONN. 

 

Dem kann ich, meine Erinenrung und der kranke Mann wenig  entgegenhalten. Die Namen und Ereignisse, die der kranke Mann mir nannte, erschrecken mich, immer noch. Denn ich kann mich an manches gut oder wenigstens sprunghaft erinnern. Eine Fahrradtour beispielsweise, bei der es im Anschluß ein größeres Bedürfnis gab, zu duschen oder zu baden.  Dann setzt in meiner Erinnerung ein Warnzeichen ein. Ein nichtsichtbarer oder hörbarer Alarm, der eine gewisse Taubheit auslöst.

Dafür interessieren Sie sich nicht.

Die Erinnerungswege eines traumatischen Bewusstsein sind hier als Rekonstruktionsmodell der Philosophiegeschichte udn der Philosophie des Nationalsozialismus nicht erwünscht. Auch der moralische ethische Anspruch von Wissen  ist dem wertefreien Modell wissenschaftlicher Erkenntnis entrückt, die die Ichbezogenheit des Denkenden aus allen  wissenschaftlichen Texten zwanghaft herauskürzt.

Der kranke Mann, der aus einem sozial schwer depravierten Umfeld stammt, der lesen kann, aber Bücherlesen ist nicht so seins - wird auch meine französischen Arbeiten nicht lesen können.

 Der Kontaktabbruch - die Verlagerung in eine ganz andere Sprache, die mri für mein Überleben - zumidnest die Möglichkeit, mich als Mensch ausdrücken zu dürfen, die mir Frankreich geboten -

verletzt ihn immer noch.  Ich kann ihm nicht sagen, daß man mir als jungen Mädchen sehr eindrücklich versichte, dass er "widerlich" gewesen war, dass er sexuell Obszönes getan haben sollte (als 7 oder 8jähriger Bub), was bemerkt worden war - und weshalb er entfernt worden war. 

Die obszöne Anstößigkeit und die Dummheit, die geistige Barriere, der nicht zuhelfen ist, sind auch diejenigen, die wissenschaftlich  oder belletristisch schlecht umzuformulieren sind.

Ein Kind, das sich über Jahre einkotet, das nicht spürt, wenn es sich -aus versehen - an der gasheizung den Po verrbennt, nicht schriet oder überhaupt keinen Schmerz zu spüren scheint, ist etwas, das offenbar nur in meinem  diffusen Denken Nebelraketen schießt.

Das Heimkind, das mißbraucht wird, die schamlose Ausnutzung der Hilflosigkeit einerseits sowie die Machtfülle desjenigen der die "Dummheit" die "Blindheit" seiner benutzten Objekte literarisch ausbeutet  - stellt jedoch nur ein Motiv dar in eienm größeren, kompelxeren Zsuammenhang. Das andere ist die Freiheit, die Ermächtigung, die sich hier generationenübergreifend verkettet.

Da es in meiner Recherche - auch - um die Odenwaldschule geht, in ihren frühesten Anfängen, da es - auch - um sexuellen Missbrauch in Kinderheimen, die nachd em Ersten Weltkrieg Kinder aufnahmen, Waisen oder Halbwaisen, die "aufzupäppeln" waren, da es in meiner Recherche aber auch um andere Formen von Kinderheimen geht, die es beispielsweise wie im Castrum Peregrini des Wolfgang Frommel jüdischen Jugendlichen  erlaubten, zu überleben -

wie aber auch um geistige "Strömungen" / Tendenzen, die absurderweise, scheint es, von Actes Sud nach Belgien reichen, von HERGÉ zu le SOIR, zu Raymond de Becker und Bauchau. Louvain, précisément.

 Louvain - ist nichts, womit ich es mir verderben möchte, hängt doch das wenige meienr Recherche an einem mehr als dünnen Faden. 

 Die Universität Bonn sowie ihre Diskriminierungsstelle haben mir sowohl mit ihrem Schweigen wie mit dem Hinweis, dass sie NUR für Studenten udn Studentinnen, Mitarbeitern und anderen AKUT betroffenen Mitgliedern der Universität  zuständig sind, unmißverständlich klar gemacht, daß von dieser Seite keine Unterstützung zu erwarten ist.

 

 

 

 

Freitag, 30. Januar 2026

Das Freiburger NS-Dokumentationszentrum

Das Freiburger NS-Dokumentationszentrum ist nun seit Januar 2026 öffentlich zugänglich und bietet, dem Colombipark zugewandt, eine schöne, harmonisch ausgewogene Schau mit einigen ausgewählten Zeitzeugen. 

Darunter ist auch Hans-Jörg Risse, der von seinen Kinheitserfahrungen in der Nachkriegszeit erzählt. Da Hans-Jörg Risse, der Cousin meines Großvaters Wolfgnag Ritzel, dabei aber eher, altersbedingt, Cousin meines Vaters Ulrich Ritzel ist, auch als Nachlaßverwalter von Hildegard Fath wirkte, der Privatsekretärin von Rudolf Heß, möchte ich die Gelegenheit ergreifen, einige Fragen an Hans-Jörg Risse zu richten und so auch wenn ich vielleicht keine Antwort bekomme, doch indirekt die Freiburger Dokumentation um einiges Ungesagte erweitern.

Hans-Jörg Risse hatte mir diese Information selbst gegeben, als wir vor über 10 Jahren miteinander telephonierten - und er bat mich, seine Grüße an meinen Vater auszurichten. Ich hatte mir die Freigabe weiterer Dokumente erhofft, denn die Unterlagen, welche Informationen zum familiären Umfeld meines Großvaters Dr.Wolfgang Ritzel enthalten, sind spärlicher und bestehen hauptsächlich in der Kopie einer Abschrift des Tagebuchs von Mathilde Fath, Großmutter und Urgroßmutter der beiden.

Ich hatte diese meine Kopie bereits dem Freiburger ( wie dem Pforzheimer) Stadtarchiv angeboten udn aus versucht, das Institut für Zeitgeschichte dafür zu interessieren.Doch die Kopie - und erst recht eine Kopie - eines Dokumentes (welches darauf schliessen lässt, dass es weitere Kopien desgleichen Dokumentes gibt) - ist für ein Archiv nicht viel wert: man besteht auf Originalität und Exklusivität.

Dazu kommt, zumindest im Falle von Hildegard Fath, der einschränkende Hinweis, daß sie womöglich nicht als "Freiburgerin" zu betrachten ist, sondern vielleicht eher als Münchnerin...oder .....

Daß sie jedoch in ihren Freiburger Jahren und sie sich selbst mit einem Bezug zu Freiburg betrachtet haben könnte, sei, meine ich der Postkarte zu entnehmen, die sich heute im Bundesarchiv, im Nachlass des Geopolitikers Karl Haushofer befindet.

 


 

Es ist auffallend, offensichtlich nur mir allein auffallend, dass Hildegard Fath, als sie die Postkarte verwendet, dies in genau in dem Moment tut, an dem sich der General anschickt, eine neue Ruinde im KL dachau abzusitzen, dei seinem Sohn Albrecht einige Monate später das Leben kosten wird, nämlich nach dem 20.Juli 1944.

Es scheint, als wollte sie sagen, dass sie eh nicht "da war", nicht zugehörig ... und dass der Brief, den sie solange schon, über 3 Jahre auf ihrem Schreibtisch liegen hatte, auch "keiner" war - doch nun, eine Variation nach Edgar Allan Poe, nun endlich, mit Verlaub und viel Entschuldigung dem General hinterherschickte. 

Keine Freiburgerin zu sein, muß auch eine mich charakterisierende Eigenschaft sein, denn in den letzten 20 jahren, die ich nun in dieser Stadt wohne, trotz aller Recherchen im universitätsarchiv, zu Martin Heidgeger, zu Edmund Husserl, habe ich und meine Informationen es nicht zu der kleinsten Würdigung geschafft.

Daß Hildegard Fath jedoch Privatsekretärin war, wurde mir von meinem Vater bereits 1974?..1975..?1977?  mitgeteilt, als wir zusammen Fath'sche Familienfeste feierten. Es  istTeil einer "Oral history", die mein kindliches oder nichtwissenschaftlich geformtes Vorwissen prägt, noch bevor ich mir überlegen kann, ob es, neben dem Wissen von...."Dass Hildegard Fath Hessens Privatsekretärin war",  und der Kopie eines Tagebuches (das zudem zuerst das Buch eines anderen war) noch andere Möglichkeiten gibt, Zeitzeugenschaft fruchtbar werden zu lassen. Denn darum geht es ja. 

 Da Mathilde Fath, nach meinen "fiktiven" oder noch als "hypothetisch anzusehenden" Tagebuch der Mathilde Fath behauptete, Rudolf Hess habe sie unter anderem im September 1934 in Freiburg über mehrere Tage hinweg besucht, dachte ich, es sei sinnvoll, nochmals das Freiburger Stadtarchiv um Hinweise zu bitten. Dabei hatte ich an Bilder in der Freiburger Zeitung, an den Jubel in den Strassen, an Bidler der Landwirtschaftsausstellung in Breisach gedacht und

 

 

 

Hassattacke.  Nicht zu löschende Leerstelle 

 

Mathilde Fath, Abschrift Hildegund Beckmann, Abschrift NR. 
September 1934

Montag 24. Der ganze Tag vergeht mit Warten. Telegramm, daß sie erst Dienstag kommen.
Dienstag 25. Wir richten unentwegt alles noch einmal, endlich um 7 Abends fahren die 2 Autos an. Heßens kommen mit Hildegard zu einem kurzen Thee herauf. Nachher sehr vergnügter Schmaus mit den Enkele, alles wird aufgegessen.
Mittwoch, 26. Heßens lassen uns abholen zu einer Fahrt auf den Schauinsland. Er lenkt selbst den Wagen, eine herrliche Fahrt bei unglaublichem Sommerwetter. Oben Mittagessen, bei dem noch Leitgen und Hussong sind. Spaziergang und fröhliche Unterhaltung mit R.Heß, der uns auch wieder heim fährt.
Donnerstag 27. Mit Hildegard ins Strandbad...
Freitag, 28. Bad und großes Schauturnen im Stadion.
Samstag, 29. Gretel und Kinder sitzen in heiliger Erwartung bei uns, der „Rudi“ holt die ganze Jugend auf den Schauinsland, Susele kötzelt ein bissle im Auto, sonst verläuft alles herrlich. Heß und Werner schliessen sich als Männer zusammen. Suse frägt beim Essen „wer zahlt das alles?“ Sie kommen erst um 9 Uhr sehr befriedigt heim. Vater und ich im Bad.

 

 

Hassattacke.  Nicht zu löschende Leerstelle.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Natürlich gabs nichts.

Nur ein Schreiben des StFs, dass Bonzenhaftes Wichtigtun und die  kriecherische Presseberichterstattung ebendesselben zu unterlassen sei. Oder so ähnlich. 

Zu erst dachte ich, das sei wie mit den "Liebesbriefen an Hitler". Da aber die hysterische Halluzination dieser Hitlerinnen, tschudligung, schlecht endete, von deren mehrere mit der Gestapo und dem Erbgesundheitsamt Bekanntschaft machten, nicht aber Mathilde Fath, schien mir Tagebuch und Kopie beides - erstaunlich.

Um ehrlich zu sein, halte ich das Aufschreiben wie das Abschreiben für erstaunlich.

gerade angesichts der Tatsache, daß im engeren Führungskreis wie im bloss hin Imaginierten in letzten Kriegstagen und in den Nackriegsjahren eine gewisse Vorsicht waltete.  Gerade weil darin ein wenig Verantwortung mitschwingt, den Kopf hinhalten, auch dem Haß -

Nichtsdestotrotz weiß ich, daß eine Abschrift auf das darin gekürzte hin betrachtet werden sollte, dass der innere Übertragungsfluss geprüft werden muss - diesen Gedankengang kann ich nachvollziehen, auch wenn ich nicht der Ansicht bin, daß er eine Kopie als solche entwertet.

Das Problem der Authentizität, die eine Kopie eines Tagebuchs als Zeitzeugenprodukt zu entwerten scheint - ist das nicht das Ganze Problem der letzten Etappe der Ausstellung? Daß mit den dahinsterbenden Zeitzeugen das letzte glaubwürdige Zeugnis verschwindet?

Ist das nicht die abschliessende große Frage dieser Ausstellung? 

Doch mich interessiert zuerst die Information und der Informationsfluss. Und ich meine: dieser ist noch garnicht ausgeschöpft: Hans- Jörg Risse und Ulrich Ritzel sind beide Persönlichkeiten, die je für sich in Anspruch nehmen, Zeitzeugen zu sein.  Deren Wissen und Anspruch: "ich habe die Leute noch gekannt", es ihnen erlaubt "vielleicht auch literarisch nicht Uninteressantes" beitragen zu können.

HJ Risse, Sohn von Otto Risse arbeitet mit dem von der badischen Zeitung unterstützten nemoryproject:https://www.badische-zeitung.de/die-zeit-des-nationalsozialismus-praegt-das-leben-zweier-freiburger-bis-heute

und Ulrich Ritzel hat von der ZEIT bis zum Spiegel ein größeres journalistsiches Portefolio zu seinen Füßen. 

Dagegen bin ich niemand, das weiss ich wohl, auch wenn ich sie gekannt haben mag. 

Doch ist Dr.Josef Beckmann, Direktor des Freiburger Universitätsarchivs auch jemand gewesen, sowie seine Frau Hildegund Beckmann, Archivarin, meines Wissens, an eben jenem Universitätsarchiv. Also eine Typistin, könnte man sagen, mit gewisser Fachkenntnis. 

Hildegund Beckmann, Schwester von Wolfgnag Ritzel, somit meine Großtante, beschreibt das Original folgendermaßen und gibt dabei den Grund an: 

Zweites Innenblatt
"Dieses dicke Heft enthält die Abschrift des Tagebuchs unserer lieben und geliebten Mutter, Großmutter und Urgroßmutter, jetzt auch schon Ur-Urgroßmutter Mathilde Fath, geborene Wallraff (6.12.1868 – 23.6.1945) In ihren Freiburger Jahren lag das Tagebuch auf ihrem Schreibtisch, woran wir Jüngeren uns noch gut erinnern, und fast täglich machte sie in dem Buch ihre Eintragungen mit ihrer wunderschönen gleichmäßgen Handschrift. ..
Ich machte die Maschinenabschrift in den Jahren 1991 und 1992. heuer, im Februar 1994 treffen 
wir uns in Freiburg zu einem Familientag. Wir denken dabei an tante Gretel Risse, Großmutters zweite Tochter, die am 13.2.1994 100 Jahre alt würde. Am 10.2. ist der 68.Geburtstag von Suse Fink, Tante Gretels Tochter und am 19.2. ist Hildegard Fath, Großmutters Jüngste 85 Jahre alt. (..)
Die Abschrift des Tagebuchs gebe ich heute allen Enkeln der Schreiberin als Erinnerungsstück an die Großeltern und an unser Zusammensein, heute am 13.2.1994."

 

 

 

 

 

 

Angesichts der Verbrechen des Dritten Reiches und der Millionen Opfer scheint eine solche Familiensaga, mit ihren Reihenbildern  anmaßend, zynisch und bestenfalls irrelevant.Eine solche abwehrende, jeden weiteren Kommentar unterdrückende Bewertung des Sachverhalts läßt sich der Berichterstattung in Frankreich wie dem Guardian sehr gut entnehmen. 

 

ABER es gibt hier gewisse LÜCLEN in der Berichterstattung. ganz ohne Hassattacken.

Deswegen bin ich recht zufrieden, daß Hans-Jörg Risse den Schritt in die Öffentlichkeit gemacht hat. Denn es erlaubt mir nun, nach weiteren Bildern zu fragen, die noch viel unverständlicher sind, als der Besuch von Rudolf Hess, von dem in Freiburg NIEMAND weiss. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mißbrauch

Aufgrund massiver Störungen -

by the way -

haben Sie das auch: Dass jeden Morgen auf Ihrem Computer das aufpoppt? 

file:///Users/netz/Desktop/mi%C3%9Fbrauch/_L%E2%80%99Origine%20du%20monde_%20_%20un%20nu%20manifeste%20-%20Histoire%20analyse%CC%81e%20en%20images%20et%20%C5%93uvres%20d%E2%80%99art%20_%20https___histoire-image.org_.html


Courbets "Origine du monde"

 

Mag sein, dass es ein "Kunstgenuss" ist, aber ich mag das nicht jedes mal anschauen müssen - selbst dann nicht, wenn ich über den Mioßbrauch in "Halders Ruh" von Ulrich Ritzel nachdenken muß, die gerade eben nicht preisgekrönten Erzählungen die bei RANDOMHOUSE erschienen, was eine publizistische Leistung ist, zu der eine Votze selbstverständlich nicht in der Lage ist.

 

Mißbrauch - doch ich muß vorsichtig sein, daß ich das AUDIOmaterial, das wenige, das ich nun in meinem besitz habe, nicht doch noch ungefiltert, in Netz kippe


 

hat sich die Suche zum Problem des Mißbrauchs von Kindern und Schutzbefohlenen, Kriegwaisen oder Pflegekindern zwischen1922 und 1982 (als dem heir relevanten und quellentechnisch zugänglichen Zeitraum), welcher die Reformpädagogik im Ganzen, von Odenwald-schule vor Gerold Becker, von Lietzmann bis hin zu Montessori - und den theoretischen Auseinandersetzungen  mit anti-autoritärer Erziehungwie sie Marian Heitger und Wolfgnag Ritzel unter anderen in "Pädagogik und Anthropologie", Hrg Helmuth Konrad, Nahtstellen II

 

 

 

hin zu einer ganz persönlichen Suche verwandelt.

Welche meine NICHTWISSENSCHAFTLICHE Arbeit, welche eben mit Hermann Ritzel, mit Walther Sieben, mit Albert Max Joosten, mit HEIL-Pädagogik -  von außen, vom vorwissenschaftlichen in eine vorphilosophische Betrachtung hineinreichen könnte -wieder nur zu Morast werden lässt. Der Geisteskranken. 


Dies erzwingt auch eine zu überarbeitende Internetpräsenz, da der Zugriff auf GoogleDienste, die der Betrieb dieses Blogs voraussetzt, ebenso behidnertw ird wie dei Anfragen an die wissenschaftlichen Institute, die zumindest auf ihren Internetwebseite und damit - rein rhetorisch - sich der Bekämpfung von sexueller/sexualisierter Gewalt und Machtmißbrauch nun seit neuestem verschrieben haben wollen.

 https://bettina-janssen.de/ipa-wird-ipa-hub-an-der-universitaet-bonn/

Da die angefragten Institutionen NICHT auf Anschreiben antworteten, vielleicht, weil Mails nicht weitergeleitet wurden und BRiefe nicht ankamen,  so wie der Zugriff auf diesen Blog über mehrere Monate blockiert und gestört wurde. ... 

Freitag, 7. November 2025

Schweizer Vermögen

 auch hier ein Wortspiel, in das ich gern ein sehr bekannt gewordenes Diktum von PEER STEINBRÜCK einflechten wollte.

 Aber da fällt mir ein Bild von Joey Bousquet ein, der querschnittsgelähmt in einem abgeschiedenen Zimmer die Jahrzehnte seines Lebens damit zubringt, Bilder anbzusehen, im Briefaustausch mit

Paulhan, Magritte, Tanguy 

stehend.

Joey Bousquet ist in Deutschland nicht sehr bekannt 

und was hätte auch die allegorische Figur des Joey Bousquet mit PEER STEINBRÜCK zu tun, nicht, der Verweis führte von einer inhaltlichen Dunkelheit in die nächste.

 

 

Ich könnte Pauld e Man zitieren, der als Zuarbeiter des Soir (volé) oder aber derjenigen deutschen Propagandaabteilung zuarbeitete, die später Trust Hibbelen hiess 

und der in einem sehr direkten Abhängigkeitsverhältnis gestanden sein muss zu Siegfried Otto Fath, der zumindest eine zeitlang für den Vertreibsweg zwischen Frankreich und Belgien verantwortlich war - aber was sind schon "Abhängigkeiten". 

 

Lücken. ich stolpere, wie immer. 

Genf / Genève - octobre 1946


 

 

 

Die junge Frau auf diesem Bild schickte dieses Bild mit folgender Kennzeichnung ihrerseits im Winter 1946 an eine andere junge Frau, diese auf der Schwäbischen Alb lebend, in den für die damalige Zeit üblichen deutschen "ärmlichen" Verhältnissen.

 

es steht drauf: 

"Weihnachten 46 

Recht frohe Festtage u(nd) ein gutes neues Jahr wünscht Dir von Herzen deine Gret

Das war in Genf, Ende Okt.46".

 

Die Interessée, die Adressatin, die sich für diese Nachricht interessiert haben wird, hat sicherlich auf diese Zeilen geantwortet. In den mir vorliegenden Dokumenten findet sich aber wenige Wochen VOR Oktober 1946 ein anderer Brief, der die Lebensumstände der Betreffenden besser beschreibt.

 


 

 

ich werde die Transkription dieses Briefes noch hierhin setzen, keine Sorge.

Es geht um einen gewissen René in Lausanne, im Frau Ritzel, um Hildegunde, (zu der es einiges UNbehagen in den Unterlagen der Katholischen Fakultät Freiburg bezüglich der Wahl des Freiburger Universitätsarchivars gibt) sowie um die Bemühungen von M(onsieur) Joosten (mutmaßlich Albert Max, genannt Abs), der sich - in ROM -  für die Freilassung eines zutiefst kompromottierten deutschen kriegsgefangenen Soldaten (id est W Ritzel) einsetzt.

Wenn ich das -  so - zusammenfassen darf.

Denn das was ich hier zusammenfasse, gewichtet sich nachdem wie ich diese zwei Briefe miteinander in Beziehung setze. 

Es mag einleuchtend erscheinen, darin eine Art klare Botschaft  von Person A an Person B zu erkennen, die sich in meinem chronologischen Zusammenhang in eine kleine Kaskade von  Zusammenhängelchen verblättert abperlt und in einem klaren Statement mündet.

Man muß darin nicht unbedingt eine Boshaftigkeit sehen, die sich andererseits in eine etwas gehässige Gerechtigkeitswucht verwandelt.