Freitag, 30. Januar 2026

Das Freiburger NS-Dokumentationszentrum

Das Freiburger NS-Dokumentationszentrum ist nun seit Januar 2026 öffentlich zugänglich und bietet, dem Colombipark zugewandt, eine schöne, harmonisch ausgewogene Schau mit einigen ausgewählten Zeitzeugen. 

Darunter ist auch Hans-Jörg Risse, der von seinen Kinheitserfahrungen in der Nachkriegszeit erzählt. Da Hans-Jörg Risse, der Cousin meines Großvaters Wolfgnag Ritzel, dabei aber eher, altersbedingt, Cousin meines Vaters Ulrich Ritzel ist, auch als Nachlaßverwalter von Hildegard Fath wirkte, der Privatsekretärin von Rudolf Heß, möchte ich die Gelegenheit ergreifen, einige Fragen an Hans-Jörg Risse zu richten und so auch wenn ich vielleicht keine Antwort bekomme, doch indirekt die Freiburger Dokumentation um einiges Ungesagte erweitern.

Hans-Jörg Risse hatte mir diese Information selbst gegeben, als wir vor über 10 Jahren miteinander telephonierten - und er bat mich, seine Grüße an meinen Vater auszurichten. Ich hatte mir die Freigabe weiterer Dokumente erhofft, denn die Unterlagen, welche Informationen zum familiären Umfeld meines Großvaters Dr.Wolfgang Ritzel enthalten, sind spärlicher und bestehen hauptsächlich in der Kopie einer Abschrift des Tagebuchs von Mathilde Fath, Großmutter und Urgroßmutter der beiden.

Ich hatte diese meine Kopie bereits dem Freiburger ( wie dem Pforzheimer) Stadtarchiv angeboten udn aus versucht, das Institut für Zeitgeschichte dafür zu interessieren.Doch die Kopie - und erst recht eine Kopie - eines Dokumentes (welches darauf schliessen lässt, dass es weitere Kopien desgleichen Dokumentes gibt) - ist für ein Archiv nicht viel wert: man besteht auf Originalität und Exklusivität.

Dazu kommt, zumindest im Falle von Hildegard Fath, der einschränkende Hinweis, daß sie womöglich nicht als "Freiburgerin" zu betrachten ist, sondern vielleicht eher als Münchnerin...oder .....

Daß sie jedoch in ihren Freiburger Jahren und sie sich selbst mit einem Bezug zu Freiburg betrachtet haben könnte, sei, meine ich der Postkarte zu entnehmen, die sich heute im Bundesarchiv, im Nachlass des Geopolitikers Karl Haushofer befindet.

 


 

Es ist auffallend, offensichtlich nur mir allein auffallend, dass Hildegard Fath, als sie die Postkarte verwendet, dies in genau in dem Moment tut, an dem sich der General anschickt, eine neue Ruinde im KL dachau abzusitzen, dei seinem Sohn Albrecht einige Monate später das Leben kosten wird, nämlich nach dem 20.Juli 1944.

Es scheint, als wollte sie sagen, dass sie eh nicht "da war", nicht zugehörig ... und dass der Brief, den sie solange schon, über 3 Jahre auf ihrem Schreibtisch liegen hatte, auch "keiner" war - doch nun, eine Variation nach Edgar Allan Poe, nun endlich, mit Verlaub und viel Entschuldigung dem General hinterherschickte. 

Keine Freiburgerin zu sein, muß auch eine mich charakterisierende Eigenschaft sein, denn in den letzten 20 jahren, die ich nun in dieser Stadt wohne, trotz aller Recherchen im universitätsarchiv, zu Martin Heidgeger, zu Edmund Husserl, habe ich und meine Informationen es nicht zu der kleinsten Würdigung geschafft.

Daß Hildegard Fath jedoch Privatsekretärin war, wurde mir von meinem Vater bereits 1974?..1975..?1977?  mitgeteilt, als wir zusammen Fath'sche Familienfeste feierten. Es  istTeil einer "Oral history", die mein kindliches oder nichtwissenschaftlich geformtes Vorwissen prägt, noch bevor ich mir überlegen kann, ob es, neben dem Wissen von...."Dass Hildegard Fath Hessens Privatsekretärin war",  und der Kopie eines Tagebuches (das zudem zuerst das Buch eines anderen war) noch andere Möglichkeiten gibt, Zeitzeugenschaft fruchtbar werden zu lassen. Denn darum geht es ja. 

 Da Mathilde Fath, nach meinen "fiktiven" oder noch als "hypothetisch anzusehenden" Tagebuch der Mathilde Fath behauptete, Rudolf Hess habe sie unter anderem im September 1934 in Freiburg über mehrere Tage hinweg besucht, dachte ich, es sei sinnvoll, nochmals das Freiburger Stadtarchiv um Hinweise zu bitten. Dabei hatte ich an Bilder in der Freiburger Zeitung, an den Jubel in den Strassen, an Bidler der Landwirtschaftsausstellung in Breisach gedacht und

 

 

 

Hassattacke.  Nicht zu löschende Leerstelle 

 

Mathilde Fath, Abschrift Hildegund Beckmann, Abschrift NR. 
September 1934

Montag 24. Der ganze Tag vergeht mit Warten. Telegramm, daß sie erst Dienstag kommen.
Dienstag 25. Wir richten unentwegt alles noch einmal, endlich um 7 Abends fahren die 2 Autos an. Heßens kommen mit Hildegard zu einem kurzen Thee herauf. Nachher sehr vergnügter Schmaus mit den Enkele, alles wird aufgegessen.
Mittwoch, 26. Heßens lassen uns abholen zu einer Fahrt auf den Schauinsland. Er lenkt selbst den Wagen, eine herrliche Fahrt bei unglaublichem Sommerwetter. Oben Mittagessen, bei dem noch Leitgen und Hussong sind. Spaziergang und fröhliche Unterhaltung mit R.Heß, der uns auch wieder heim fährt.
Donnerstag 27. Mit Hildegard ins Strandbad...
Freitag, 28. Bad und großes Schauturnen im Stadion.
Samstag, 29. Gretel und Kinder sitzen in heiliger Erwartung bei uns, der „Rudi“ holt die ganze Jugend auf den Schauinsland, Susele kötzelt ein bissle im Auto, sonst verläuft alles herrlich. Heß und Werner schliessen sich als Männer zusammen. Suse frägt beim Essen „wer zahlt das alles?“ Sie kommen erst um 9 Uhr sehr befriedigt heim. Vater und ich im Bad.

 

 

Hassattacke.  Nicht zu löschende Leerstelle.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Natürlich gabs nichts.

Nur ein Schreiben des StFs, dass Bonzenhaftes Wichtigtun und die  kriecherische Presseberichterstattung ebendesselben zu unterlassen sei. Oder so ähnlich. 

Zu erst dachte ich, das sei wie mit den "Liebesbriefen an Hitler". Da aber die hysterische Halluzination dieser Hitlerinnen, tschudligung, schlecht endete, von deren mehrere mit der Gestapo und dem Erbgesundheitsamt Bekanntschaft machten, nicht aber Mathilde Fath, schien mir Tagebuch und Kopie beides - erstaunlich.

Um ehrlich zu sein, halte ich das Aufschreiben wie das Abschreiben für erstaunlich.

gerade angesichts der Tatsache, daß im engeren Führungskreis wie im bloss hin Imaginierten in letzten Kriegstagen und in den Nackriegsjahren eine gewisse Vorsicht waltete.  Gerade weil darin ein wenig Verantwortung mitschwingt, den Kopf hinhalten, auch dem Haß -

Nichtsdestotrotz weiß ich, daß eine Abschrift auf das darin gekürzte hin betrachtet werden sollte, dass der innere Übertragungsfluss geprüft werden muss - diesen Gedankengang kann ich nachvollziehen, auch wenn ich nicht der Ansicht bin, daß er eine Kopie als solche entwertet.

Das Problem der Authentizität, die eine Kopie eines Tagebuchs als Zeitzeugenprodukt zu entwerten scheint - ist das nicht das Ganze Problem der letzten Etappe der Ausstellung? Daß mit den dahinsterbenden Zeitzeugen das letzte glaubwürdige Zeugnis verschwindet?

Ist das nicht die abschliessende große Frage dieser Ausstellung? 

Doch mich interessiert zuerst die Information und der Informationsfluss. Und ich meine: dieser ist noch garnicht ausgeschöpft: Hans- Jörg Risse und Ulrich Ritzel sind beide Persönlichkeiten, die je für sich in Anspruch nehmen, Zeitzeugen zu sein.  Deren Wissen und Anspruch: "ich habe die Leute noch gekannt", es ihnen erlaubt "vielleicht auch literarisch nicht Uninteressantes" beitragen zu können.

HJ Risse, Sohn von Otto Risse arbeitet mit dem von der badischen Zeitung unterstützten nemoryproject:https://www.badische-zeitung.de/die-zeit-des-nationalsozialismus-praegt-das-leben-zweier-freiburger-bis-heute

und Ulrich Ritzel hat von der ZEIT bis zum Spiegel ein größeres journalistsiches Portefolio zu seinen Füßen. 

Dagegen bin ich niemand, das weiss ich wohl, auch wenn ich sie gekannt haben mag. 

Doch ist Dr.Josef Beckmann, Direktor des Freiburger Universitätsarchivs auch jemand gewesen, sowie seine Frau Hildegund Beckmann, Archivarin, meines Wissens, an eben jenem Universitätsarchiv. Also eine Typistin, könnte man sagen, mit gewisser Fachkenntnis. 

Hildegund Beckmann, Schwester von Wolfgnag Ritzel, somit meine Großtante, beschreibt das Original folgendermaßen und gibt dabei den Grund an: 

Zweites Innenblatt
"Dieses dicke Heft enthält die Abschrift des Tagebuchs unserer lieben und geliebten Mutter, Großmutter und Urgroßmutter, jetzt auch schon Ur-Urgroßmutter Mathilde Fath, geborene Wallraff (6.12.1868 – 23.6.1945) In ihren Freiburger Jahren lag das Tagebuch auf ihrem Schreibtisch, woran wir Jüngeren uns noch gut erinnern, und fast täglich machte sie in dem Buch ihre Eintragungen mit ihrer wunderschönen gleichmäßgen Handschrift. ..
Ich machte die Maschinenabschrift in den Jahren 1991 und 1992. heuer, im Februar 1994 treffen 
wir uns in Freiburg zu einem Familientag. Wir denken dabei an tante Gretel Risse, Großmutters zweite Tochter, die am 13.2.1994 100 Jahre alt würde. Am 10.2. ist der 68.Geburtstag von Suse Fink, Tante Gretels Tochter und am 19.2. ist Hildegard Fath, Großmutters Jüngste 85 Jahre alt. (..)
Die Abschrift des Tagebuchs gebe ich heute allen Enkeln der Schreiberin als Erinnerungsstück an die Großeltern und an unser Zusammensein, heute am 13.2.1994."

 

 

 

 

 

 

Angesichts der Verbrechen des Dritten Reiches und der Millionen Opfer scheint eine solche Familiensaga, mit ihren Reihenbildern  anmaßend, zynisch und bestenfalls irrelevant.Eine solche abwehrende, jeden weiteren Kommentar unterdrückende Bewertung des Sachverhalts läßt sich der Berichterstattung in Frankreich wie dem Guardian sehr gut entnehmen. 

 

ABER es gibt hier gewisse LÜCLEN in der Berichterstattung. ganz ohne Hassattacken.

Deswegen bin ich recht zufrieden, daß Hans-Jörg Risse den Schritt in die Öffentlichkeit gemacht hat. Denn es erlaubt mir nun, nach weiteren Bildern zu fragen, die noch viel unverständlicher sind, als der Besuch von Rudolf Hess, von dem in Freiburg NIEMAND weiss. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mißbrauch

Aufgrund massiver Störungen -

by the way -

haben Sie das auch: Dass jeden Morgen auf Ihrem Computer das aufpoppt? 

file:///Users/netz/Desktop/mi%C3%9Fbrauch/_L%E2%80%99Origine%20du%20monde_%20_%20un%20nu%20manifeste%20-%20Histoire%20analyse%CC%81e%20en%20images%20et%20%C5%93uvres%20d%E2%80%99art%20_%20https___histoire-image.org_.html


Courbets "Origine du monde"

 

Mag sein, dass es ein "Kunstgenuss" ist, aber ich mag das nicht jedes mal anschauen müssen - selbst dann nicht, wenn ich über den Mioßbrauch in "Halders Ruh" von Ulrich Ritzel nachdenken muß, die gerade eben nicht preisgekrönten Erzählungen die bei RANDOMHOUSE erschienen, was eine publizistische Leistung ist, zu der eine Votze selbstverständlich nicht in der Lage ist.

 

Mißbrauch - doch ich muß vorsichtig sein, daß ich das AUDIOmaterial, das wenige, das ich nun in meinem besitz habe, nicht doch noch ungefiltert, in Netz kippe


 

hat sich die Suche zum Problem des Mißbrauchs von Kindern und Schutzbefohlenen, Kriegwaisen oder Pflegekindern zwischen1922 und 1982 (als dem heir relevanten und quellentechnisch zugänglichen Zeitraum), welcher die Reformpädagogik im Ganzen, von Odenwald-schule vor Gerold Becker, von Lietzmann bis hin zu Montessori - und den theoretischen Auseinandersetzungen  mit anti-autoritärer Erziehungwie sie Marian Heitger und Wolfgnag Ritzel unter anderen in "Pädagogik und Anthropologie", Hrg Helmuth Konrad, Nahtstellen II

 

 

 

hin zu einer ganz persönlichen Suche verwandelt.

Welche meine NICHTWISSENSCHAFTLICHE Arbeit, welche eben mit Hermann Ritzel, mit Walther Sieben, mit Albert Max Joosten, mit HEIL-Pädagogik -  von außen, vom vorwissenschaftlichen in eine vorphilosophische Betrachtung hineinreichen könnte -wieder nur zu Morast werden lässt. Der Geisteskranken. 


Dies erzwingt auch eine zu überarbeitende Internetpräsenz, da der Zugriff auf GoogleDienste, die der Betrieb dieses Blogs voraussetzt, ebenso behidnertw ird wie dei Anfragen an die wissenschaftlichen Institute, die zumindest auf ihren Internetwebseite und damit - rein rhetorisch - sich der Bekämpfung von sexueller/sexualisierter Gewalt und Machtmißbrauch nun seit neuestem verschrieben haben wollen.

 https://bettina-janssen.de/ipa-wird-ipa-hub-an-der-universitaet-bonn/

Da die angefragten Institutionen NICHT auf Anschreiben antworteten, vielleicht, weil Mails nicht weitergeleitet wurden und BRiefe nicht ankamen,  so wie der Zugriff auf diesen Blog über mehrere Monate blockiert und gestört wurde. ... 

Freitag, 7. November 2025

Schweizer Vermögen

 auch hier ein Wortspiel, in das ich gern ein sehr bekannt gewordenes Diktum von PEER STEINBRÜCK einflechten wollte.

 Aber da fällt mir ein Bild von Joey Bousquet ein, der querschnittsgelähmt in einem abgeschiedenen Zimmer die Jahrzehnte seines Lebens damit zubringt, Bilder anbzusehen, im Briefaustausch mit

Paulhan, Magritte, Tanguy 

stehend.

Joey Bousquet ist in Deutschland nicht sehr bekannt 

und was hätte auch die allegorische Figur des Joey Bousquet mit PEER STEINBRÜCK zu tun, nicht, der Verweis führte von einer inhaltlichen Dunkelheit in die nächste.

 

 

Ich könnte Pauld e Man zitieren, der als Zuarbeiter des Soir (volé) oder aber derjenigen deutschen Propagandaabteilung zuarbeitete, die später Trust Hibbelen hiess 

und der in einem sehr direkten Abhängigkeitsverhältnis gestanden sein muss zu Siegfried Otto Fath, der zumindest eine zeitlang für den Vertreibsweg zwischen Frankreich und Belgien verantwortlich war - aber was sind schon "Abhängigkeiten". 

 

Lücken. ich stolpere, wie immer. 

Genf / Genève - octobre 1946


 

 

 

Die junge Frau auf diesem Bild schickte dieses Bild mit folgender Kennzeichnung ihrerseits im Winter 1946 an eine andere junge Frau, diese auf der Schwäbischen Alb lebend, in den für die damalige Zeit üblichen deutschen "ärmlichen" Verhältnissen.

 

es steht drauf: 

"Weihnachten 46 

Recht frohe Festtage u(nd) ein gutes neues Jahr wünscht Dir von Herzen deine Gret

Das war in Genf, Ende Okt.46".

 

Die Interessée, die Adressatin, die sich für diese Nachricht interessiert haben wird, hat sicherlich auf diese Zeilen geantwortet. In den mir vorliegenden Dokumenten findet sich aber wenige Wochen VOR Oktober 1946 ein anderer Brief, der die Lebensumstände der Betreffenden besser beschreibt.

 


 

 

ich werde die Transkription dieses Briefes noch hierhin setzen, keine Sorge.

Es geht um einen gewissen René in Lausanne, im Frau Ritzel, um Hildegunde, (zu der es einiges UNbehagen in den Unterlagen der Katholischen Fakultät Freiburg bezüglich der Wahl des Freiburger Universitätsarchivars gibt) sowie um die Bemühungen von M(onsieur) Joosten (mutmaßlich Albert Max, genannt Abs), der sich - in ROM -  für die Freilassung eines zutiefst kompromottierten deutschen kriegsgefangenen Soldaten (id est W Ritzel) einsetzt.

Wenn ich das -  so - zusammenfassen darf.

Denn das was ich hier zusammenfasse, gewichtet sich nachdem wie ich diese zwei Briefe miteinander in Beziehung setze. 

Es mag einleuchtend erscheinen, darin eine Art klare Botschaft  von Person A an Person B zu erkennen, die sich in meinem chronologischen Zusammenhang in eine kleine Kaskade von  Zusammenhängelchen verblättert abperlt und in einem klaren Statement mündet.

Man muß darin nicht unbedingt eine Boshaftigkeit sehen, die sich andererseits in eine etwas gehässige Gerechtigkeitswucht verwandelt.

 


 

Donnerstag, 23. Oktober 2025

Mißbrauch - sozusagen heute -

Seit Neuestem zeigen sich auf meinen Computern neue Veränderungen. Wo es in den Jahren 2015-2024 darum ging, Textentwürfe solange zu verdrehen, bis der Gedankengang unlesbar und der Worte verloren,  jpegs zu blockieren pdf umzuformulieren, Videoarbeiten ins Repetitive, abstottern zu lassen und kunstlose YouTube Videos zu löschen -

taucht - heute sozusagen - das Datum vom 1. April 1970 in zügiger Häufigkeit auf.

Alte Recherchedossiers/Ordner  haben plötzlich die zeitlich Zuordnung vom 1.April 1970.

Das scheint ein witziger Aprilscherz zu sein, der selbst die neueren Geräte  in meinem Besitz befällt -so einen IMac von 2023, der 2024 bereits aus dem Jahr 1970 stammt. Doch  auch “ausgeliehene” oder von anderen übernommene Computer sind plötzlich so markiert - gleich beim Hochfahren sichtbar. Erste Seite: here we go


AprilApril.


Diesen ‘ Aprilscherz’ kann ich - nachdem ich gegoogelt habe: 'was geschah am 1.April 1970' - Mit der Reform des deutschen Strafrechts verbinden oder aber mit Verjährung in pädophilen Zusammenhängen.


Dann wäre allerdings die Frage: was geschah mit wem am 1.April 1970.

Denn bislang war meine Suche auf Personen in der Vergangenheit bezogen, längst verstorbenen Kindern, verstorbenen mündigen Staatsbürgern.


Inzwischen habe ich sogar ein Bild dazu.

Das ich leider hier nicht veröffentlichen werde.

Es ist ein Kinderbild von mir.

Und es scheint, als hätte die Destabilisierung von Recherche, nachdenken, Vergangenheit aufarbeiten

Nun das Auge des Taifuns erreicht:




Lautete der mir gegebene Auftrag (für den ich leider - laut UMR Veiel Filmförderung - zu dumm bin)


Kinderpronograophie Kindermissbrauch zu recherchieren

und - das besonders witzig - OHNE einen  physischen - physikalisch belegbaren Hinweis (wie Briefe Photos, Aufzeichnungen, Mitteilungen, Filmaufnahmen etc) meines DEEP Throats

kann, so scheint es, ich mich jetzt wenigstens auf meine Erinnerungen Empfindungen konzentrieren und von dort aus, was


Kindesmissbrauch recherchieren, was Sideeffect von bösem Tun in philosophischer Hinsicht ist:

vielleicht lösen sich dann auch die "neroergo" Hinweise meines Zensors, für den mein TUN leeres reden ist: das Schreiben mit Wasser ... 

Das umrelevante Philosophieren, das mir der Zensor in die Hermann Glockner reinschrieb- wo offenkundig anderes zu stehen hatte. Andre Namen anderes Denken. 

Mit dem unerwünschten Vorteil, als Betroffener aus erster Hand NICHT erzählen zu können.

In Sachen Philosophie gibt eskeine Verjährung - in Sachen sozialer Credibility - jedoch die der Isolierung und es sozial bedingten Ausschlusses wegen Obszönität keinen inhaltlichen Sinn.


In alten Dokumenten Erzählungen Hinweisen bis  In die Zeit der Odenwald Schule 1920 oder aber in die Zeit von  Kindertransporten. ( aus Spanien nach Buchenwald aus Frankreich nach - aus Buchenwald nach der Schweiz - aus NSDeutschland nach England)  in den Jahren 1933 - 1944  rekonstruieren.


Dafür stehen heute nun Bücher zur Verfügung, so daß ich Minusmensch mich wenigstens mit der Autorität anderer schmücken kann: Uwe Kaminski, dessen Buch "Phädophilie im Fokus(ein etwas lahmer Titel angesichts der für mich spannenderen Inneneinlage :)

Zur Rolle von Hartmut von Hennig, Gerold Becker und Helmut Kentler beim Deutschen Evangelischen Kirchentag)

Der die Rolle der Söhne und Enkel der - für meine Recherche so relevanten - Derer Beckers , von Weizsäcker, von Hentig bespricht und aufarbeitet.


Ein Profil gleich dem Hellmuth Beckers rekonstruieren, Sohn des  Oriuentalisten und preußischen Kultusministers Carl Heinrich Beckers

Das wie ein schwarzer Scherenschnitt aus allen Schnitten und Abstürzen

bis ins Heidegger Umfeld reicht: Vom Frankfurter Institut für Sozialforschung zur Verteidigung Ernst von Weizsäckers im Wihlemstarssenprozess zu 


Aber besser mit Uwe Kaminskis Worten als in meinen so sozialdiskreditierten

"Becker agierte zudem als Justiziar der Odenwaldschule, der Eliteschulen Birklehof und Salem, des Frankfurter Instituts für Sozialforschung und des Siegmund-Freud-Institus für Psychoanalyse. Beckers Freund Georg Picht…s25 in 

Val Singer/Frevert 2014; Breidecker 2020, autobiografisch Becker, H, 1991)


Ich weis nicht, ob der Leser die interior fallacy -eine gewisse innere theoretische Brüchigkeit nachvollziehen kann.


Schon allein aus allen Zäsuren

Computerabstürzen

Die mir in den Nichsttext geschlagen Nächte um Nächte an Arbeit zerstörten


( oh fuck you I am not the person forgetting so easily hundreds of nightly hours over weeks and months  )


Kaminski bzw Katharina Vogel

Netze und Netzwerke als suggestionskräftige Visualisierungen von Beziehungen sind in dieser Hinsicht anfällif für Nivellierung von ex ante und ex post, weil sie dazu neigen, in der aufsicht Zeitschichten zu vergleichen und in ihnen Elemente zu verbinden, die überhaupt erst ex post in den Verdacht geraten sind, in einem kausalen Zusammenhang zu stehen”. 

Vogel 2023, s16, Kaminski s23



Meine Erinnerung meiner Kinderzeit bestehen in Blackouts (das ist das Unschuldige daran), etwa bis zu meinem 6./ 7 Lebensjahr - die angeblich aus Nichtzurekonstruierendem  bestehen -WITZIG  - jemand nutzte das in einem Bestsellerroman: Keine Erinnerung an Missbrauch zu haben - ist witzig -


Und letztlich mit einem länger monatigen Aufenthalt im Haus meines Großvaters Wolfgang Ritzel, welches für mich eine Art Vertrautheit bedeutet, eine Art Handreichung aus der Dunkelheit ins Licht - was den Leser da nicht interessiert -

und das ich nur insoweirt erwähne, als es mein persönliches Rekalibrierungsmoment ist

an dem ich Hell und Dunkel erkennen kann -

ein Ende fand.


Denn der Wechsel von Ohnmacht Bewusstsverlust und Erwachen der Vernunft

Ist NICHT etwas das einer philosophischen Betrachtung oder gar Analyse würdig wäre.

Nicht heute sozusagen.


Bereits dass mir die Datumsveränderung auffällt, Ist beispielsweise für den Freiburger Chaos Computerclub Eine Albernheit, die man mit Ockham Rasiermesser ( so die freundliche Empfehlung der CCC lokal) Auf Wichtigeres reduzieren kann




Missbrauch, der nach 30 Jahren verjährt oder überhaupt nicht als Missbrauch zu erkennen ist  schwer als geistiges Phänomen auszumachen.


Es würde mir vielleicht helfen, wenn der SPIEGEL oder DIE Zeit

statt über as problem Himmlers Nachfahre zusein, berichten,

sich des Themas von Mißbrauch an der Grenze der Gesellschaft: von ausserhalb des sprachlich Akzeptierten oder auch nur gesellschaftlich Arrivierten nach innerhalb der kulturellen Oberhoheit  - widmen würden.


Wäre da nicht das Problem von Journalismus und "Netzwerkern" aufs neue

und verbindet sich in merkwürdiger mit der Angst einer überraschenden Anzahl von Leute in meiner Familie davor, NICHTS gegen die SprachGewaltigen auszurichten zu können, nicht in der Lage zu sein, aussagen zu können, kein Gewicht zu haben gegenüber  sprachlich Dominanten Netzwerken.


Wohl verstanden, es geht noch nicht einmal darum, nichts "sagen" zu können.

JournalIsten,  die Sprachlosigkeit erzeugen - ist für mich ein gruseliges Thema

Ist doch auch gerade die Fragwürdigkeit des Journalistischen Umfeld

In dem ich mich zu bewegen habe

Fragwürdig - das verstehen Sie nicht.


Der Einzelfall der sosehr geschichtlicher Einzelfall ist  das an ihm geschichtliche Überlieferung zu einem Ende kommt UND Beendet werden muss: der Sonderfall die Exemplarität von massenhafter Vergewaltigung  an der wird etwas deutlich

Am Einzelfall nicht, der ist dem Einzelnen und seinem öffentlichen Verschwinden überlassen.


Das Blöde aber hinter all den Rasiermessern des CCC, die man zum Erledigen von Unwichtigem gebraucht, ist , dass noch hinter Ohnmachtsanfällen, Bewussteinstrübung

Etwas liegt, das man rekonstruieren


Erbrochenes, das man wieder essen kann.

















ich bin nun eine alte Frau, ein sozialer Versager UND NACH Freiburger Maßstäben als kultureller Mensch inexistent

ich kann, wie das eine Schauspielerin mal über sich selbst sagte, mir überlegen, wann ich mich aufhänge, aber eigentlich  sind wir längst innerlich tot.


ABER

wenn ich das richtig verstanden habe, ist ja nicht das Verhalten mir gegenüber relevant: hier gibt es kein Wiedergutmachen keine Entschädigung kein Strafbarsein - sondern einzig udn allein relevant ist, ob es  - heute sozusagen  -junge Mädchen Kinder gibt, 


die sich in einer akut gefährdeten Situation befinden.


Einzig und allein in dieser Hinsicht sind meine Kontakte zu Wildwasser

ein öffentlicher Affront.